Montag, 7. Januar 2013

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01. Anmeldetext
02. Transfertheorie
03. Transferpraxis

Transferpraxis-Teil02


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Die Änderungen und Ergänzungen dieser Version sind in grüner Schriftfarbe ausgewiesen.


5.2.6 Eintritt in die Matrix

Ist die Bekanntgabe einigermaßen abgeschlossen, allen Beteiligten ist bekannt, worum es geht und ein Kandidat hat zu erkennen gegeben, dass er den Durchlauf durch die Matrix akzeptiert, dann beginnen die Aufgaben aus der Matrix. Die Vorgabe erfolgt in der Regel durch Links Hintergrund, dort liegen auch die Durchsetzungsmöglichkeiten. Es wird nun Stufe für Stufe abgearbeitet. Das Eintreten in eine Ebene der Matrix erfolgt über die Bekanntgabe der Schlüsselwörter aus dem NATO-Alphabet. Hierbei wird sich Rechts nach Kräften einmischen, jedes Schlüsselwort muss bei Links Hintergrund sorgfältig nachgefragt werden.

Ist die Bekanntgabe einigermaßen abgeschlossen, allen Beteiligten ist bekannt, worum es geht und ein Kandidat hat zu erkennen gegeben, dass er den Durchlauf durch die Matrix akzeptiert, dann beginnen die Aufgaben aus der Matrix. Die Vorgabe erfolgt in der Regel durch Links Hintergrund, dort liegen auch die Durchsetzungsmöglichkeiten. Es wird nun Stufe für Stufe abgearbeitet. Das Eintreten in eine Ebene der Matrix erfolgt über die Bekanntgabe der Schlüsselwörter aus dem NATO-Alphabet. Hierbei wird sich Rechts nach Kräften einmischen, jedes Schlüsselwort muss bei Links Hintergrund sorgfältig nachgefragt werden.

5.2.7 Aufgaben auf der linken Seite

Kontakt

Auch ein Thema, gegen das Rechts Sturm laufen wird. Die Sicherheitsbehörden werden alle Hände voll zu tun haben, um Wegscheuchen, Hineinreden, Platzblockaden und ähnliches zu unterbinden. Es gelingt immer, aber immer dauert es eine gewisse Zeit.

Nach und nach werden erste Linksvertreter auftauchen, kenntlich an T-Shirts, Pullovern oder Jacken mit der Aufschrift http://moac.twoday.net.
Kandidaten und Interessenten werden gebeten, diese Leute anzusprechen, es ist völlig gleichgültig, worüber Sie reden, es geht nur darum, durch mehrere Gespräche eine Kontaktbasis zu schaffen. Die frühen Linksvertreter richten sich nach Vorgaben im Internet, es geht um die Umsetzung der Internetangaben und dazu ist auch der Kontakt zwischen Kandidaten und Linksvertretern erforderlich.
Die Abwehr der Rechten wird so aussehen, dass sie sofort eigene Leute mit dieser Aufschrift auf die Straße schicken, um Verwirrung zu stiften. Es bleibt also zunächst abzuwarten, wie sich die linke Seiten gegen diese Leute verhält und ob die Träger häufiger erscheinen. Falsche Träger werden sich selten mehr als einmal oder zweimal blicken lassen können. Ein gutes Zeichen ist hingegen, wenn Träger von Grauen zur Abwehr umlagert werden oder wenn sie Kandidaten visuell auffordern, vom Träger fern zu bleiben. Nach einer gewissen Zeit aber werden die Linksvertreter auch ohne Aufschrift bekannt sein, ein irrtümliches Anlaufen ist dann ausgeschlossen.

Regelmäßigkeit

Kontakt zu Linksvertretern muss regelmäßig möglich sein, in Cafes, in Zügen, in Bibliotheken oder auf anderen Plätzen.

Routine

Die Kontakte sollen zwanglose Routine werden, ohne Theater und Verkrampfungen. Dies gerade auch dann, wenn Rechts tobt und im Dreieck springt.

Eigeninitiative

Kandidaten sollen in die Lage gebracht werden, von sich aus Kontakte zu Linksvertretern aufzunehmen und auch durchzuhalten. Kontakte dürfen nicht auf Druck von Links zur Einbahnstraße werden, nach dem Motto „Kontakt gerne, aber nur auf Wunsch von Links und wenn der Anstoß von dort kommt“. Es ist ein Einstieg in Ihr selbständiges Handeln bei Links.

Aufgaben

Das Ziel: Gegen den noch sicherlich vorhandenen Widerstand von Rechts nehmen Sie Aufgaben für Links wahr, sie gehen damit über die Verweigerung gegen Rechts hinaus.

Linksfarben

Kandidaten werden auch optisch für Links ausgewiesen und sollen nach und nach als Linksvertreter erkennbar sein. Die linke Seite verwendet aber keine eigenen Farben, so werden hilfsweise die Farben Weiß und Schwarz genutzt. Das Tragen der Farben ist aber nur ein Übergangszustand, später wird Rechts auch ohne Farben um Ihre Linkszugehörigkeit wissen.

T-Shirts

Tragen von T-Shirts oder Pullovern mit einer Internet-Adresse.
„http://MOAC.TWODAY.NET“ wird auf T-Shirts oder Pullovern dargestellt, das Ausweisen der Adresse enthält bereits eine Aufforderung an Dritte, sich nach Links zu richten.

Anknüpfung

Kontaktaufnahme mit künftigen Linkskandidaten. Transferkandidaten werden als Linksvertreter tätig und sprechen weitere Kandidaten für einen Transfer an. Hier haben Sie als Kandidat durchaus die Möglichkeit, Leute aus dem Kreis Ihrer Bekannten oder Verwandten auszusuchen. Die Entscheidung über eine Aufnahme in den Transfer aber bleibt bei den Sicherheitsbehörden. Der Grund liegt darin, dass für einige Rechte ausschließlich Ortswechsel vorgesehen sind.

Netzwerk

Transferkandidaten kennen sich untereinander und halten regelmäßigen Kontakt zu neuen Kandidaten.

Klartext

Mit der Aufnahme der Tätigkeit bei WST müssen schon zum Anfang schwierige Punkte angesprochen werden. Dazu gehören auch Themen, die von Rechts mit einem Tabu belegt wurden, auch dann, wenn sie mit Rechts nichts zu tun haben.
Außen vor werden aber alle Themen der Rechten bleiben, hier sind die Linksvertreter im Vordergrund nicht zuständig, das erledigen die Sicherheitsbehörden im Hintergrund.

Man wird also offener über viele Dinge reden müssen und können, Schweigen und Tabuisierung aber sind Gebote der Rechten, aber nicht der Linken.
Erfahrungsgemäß werden hier die letzten, großen Angriffe der Rechten stattfinden, Klartext in jeglicher Form liefert den Grauen stets einen willkommenen Vorwand.

5.2.8 Aufgaben auf der rechten Seite

Verweigerung

Links will allmählich immer größeren Abstand zwischen den Transferkandidaten und Rechts schaffen, bis die Kandidaten eine Grenzlinie überschreiten und sich somit endgültig von Rechts lösen.
Sie als Kandidat müssen von Rechts nichts hinnehmen. Fühlen Sie sich von Rechten belästigt oder unter Druck genommen, so zeigen Sie den Umstand an, Links wird ihn abstellen. Transfer ist keinesfalls ein Test der linken Seite, um Ihre andauernde Widerstandsfähigkeit gegen Rechts zu prüfen. Transferkandidaten liefern den Rechten keinen persönlichen Krieg, sie werden eher vom rechten Umfeld weg gebracht.

Visuelles

Sie reagieren nach und nach nicht mehr auf visuelle Anweisungen von Rechts wie „Verschwinden“, „Bestimmten Platz einnehmen“ oder „Mund halten“. Sie übersehen diese Anweisungen einfach.
Kommen die Anweisungen vorgeblich von Links, so ist zunächst nachzuhaken, ob nicht Rechts dahinter steckt. Das wird meistens der Fall sein. Ein klares Unterscheidungsmerkmal ist aber das Monopol von Links bei Zahnschmerzen. Verweigern Sie eine Rechtsanweisung, merken Sie nichts, bei einer Linksanweisung aber melden sich bei Ihnen die Zahnschmerzen.

Zellen

Sie reagieren zunehmend zurückhaltender auf Befehle ihrer rechten Verbindungsleute, die als Vertreter der rechten Organisationen Anweisungen erteilen oder weitergeben.

Nahpersonen

Sie bleiben in Kontakt mit Ihren Nahpersonen, Verwandte, Bekannte und Freunde, am Arbeitsplatz oder in Vereinen, aber Sie reagieren immer weniger, wenn Sie von diesen Leuten Anweisungen oder Aufträge für Rechts erhalten.

Angriffe

Man wird Sie zu visuellen Angriffen gegen Rechte auffordern, in Zügen und Straßenbahnen, in Cafes und Restaurants, bei Veranstaltungen und im Freien.

Sinn und Ablauf dieser Angriffe:
• Sie als Angreifer machen die Erfahrung, dass Rechts trotz allem Lärm und Getöse wenig bis gar nichts gegen Sie unternehmen kann. Sie erkennen, dass Rechts dabei nur mit Schall und Rauch handelt, Sie überwinden Ihre Angst vor Rechts.
• Weiters dienen Angriffe der Abgrenzung. Rechts soll auf diesem Wege zur Kenntnis nehmen, dass Sie nun auf der linken Seite stehen.
• Der äußere Rahmen der Angriffe liegt nicht in der von Rechts gewünschten, üblichen Unauffälligkeit, sondern in einer deutlichen Sichtbarkeit für die Öffentlichkeit.

• Es geht nur und ausschließlich um visuelle Angriffe gegen Rechte, lassen Sie sich nicht zu lautstarken Streitereien oder gar zur Gewalttätigkeit provozieren. Bleiben Sie ruhig und brechen Sie sofort ab, wenn Ihr Gegenüber aggressiv wird, er wird es ohnehin nur einmal.
• Rechts wird am Anfang alles, aber wirklich alles versuchen, um Ihnen den Schneid abzukaufen. Für Sie ist es zunächst eine unangenehme Lage, denn geben Sie bei Rechts nach, reagiert Links mit Druckmitteln gegen Sie.
• War Ihr Gegenüber bei einem Angriff ausfällig geworden, es handelt sich dabei stets um von Rechts angeordnetes Theater, wird Links ihn nach ernstlicher Rücksprache erneut schicken. Greifen Sie unbedingt nochmals an, in der Regel sind die Leute dann ohnehin mit ihren Zahnschmerzen beschäftigt.
• Die Sicherheitsbehörden werden Ihnen auch einige furchterregende Gestalten vorführen, Leute, die gerade bei Rechts gerne zur Einschüchterung benutzt werden. Lassen Sie sich nicht entmutigen, überwinden Sie Ihre Angst und greifen Sie trotzdem an.

Mitläufer

Am Beginn bestehen Ihre Ziele aus Rechten, bei denen kein großer oder heftiger Widerstand zu erwarten ist.

Organisierte

Die nächste Stufe, es geht um Leute, die unter den KFZ-Buchstaben „S“ und „T“ fahren. Sie müssen damit rechnen, dass die Reaktionen der Angegriffenen schon überlegter und stärker ausfallen.

Wichtige Rechte

Es geht um Leute, die zum Beispiel unter den KFZ-Buchstaben „V“ oder „H“ unterwegs sind.

Kommandeure

Gegen Kommandeure, die sich bis jetzt für unantastbar gehalten haben und vor allem gegen Angehörige der Rechten Polizei, deren Aufgabe es ist, das Aufkeimen genau solche Angriffe zu verhindern.

Gruppen

Sie werden in Gruppen bei Links eingebunden, um gemeinsam Angriffe gegen Rechte auszuführen.

6 Die Stufen oder Ebenen der Matrix

6.1 Alfa: Regelmäßiger Kontakt und erste Verweigerungen gegen Rechts

Nachfolgend werden, soweit notwendig, Anmerkungen zu den einzelnen Ebenen (Alfa - Hotel) hinzu gefügt.
Die Überschriften zu den Ebenen deuten an, welche Ergebnisse und Endzustände vorgesehen sind.
Die Anmerkungen werden nach Bedarf ergänzt.

6.1.1 Regelmäßiger Kontakt

Bei den Kontaktaufnahmen gibt es Standardsituationen, die sich stets wiederholen. Sie werden hier gesammelt und beschrieben. Diese Situationen setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen:
• Anlass der Kontaktaufnahme
• Ziel der Kontaktaufnahme
• Welche Seite stößt den Kontakt an, Links oder Rechts
• Verhalten bei der Kontaktaufnahme.

Diese Beschreibung soll eine gewisse Einheitlichkeit herbei führen, abhängig von der Art der Standardsituation kennen die Beteiligten dann Zweck und Ablauf bei Kontakten.

Die Gesprächsbeteiligten werden hier mit „Links“ und „Rechts“ bezeichnet.

In all diesen Fällen wird die rechte Seite versuchen, den Kontakt und die Kommunikation zu stören. Das Einfachste ist es, wenn beide Seiten, Rechts und Links, die Einmischungsversuche nicht zur Kenntnis nehmen. Links Hintergrund bearbeitet diese Störfälle.

Tabelle: Kontaktsituationen auf der Ebene Alfa.


Ebene Alfa
Standardsituation

Inhalt

01

Nähe

Kontaktwunsch von Links

02

Verdichtung

Visuelle Kontaktvorbereitung

03

Ansprechen von Links
Rechts stimmt zu

Gesprächsanstoß von Links
Rechts geht darauf ein

04

Ansprechen von Links
Rechts lehnt ab

Gesprächsanstoß von Links
Rechts lehnt den Anstoß ab

05

Kontaktaufnahme
von Rechts mit Auftrag

Rechts spricht im
Auftrag der rechten Seite

06

Kontaktaufnahme von Rechts ohne Auftrag

Gesprächsanstoß aus eigenen Motiven

07

Eingehen auf Links

Rechts nimmt Kontakt auf und will Links folgen

08

Wiederholung

Vertiefung und Aufrechterhaltung des Kontakts

09

Routine

Lockerung und Zwanglosigkeit

10

Kurzkontakte

Zwanglos
Unverbindlich

11

Visuelle Kontakte

Von Rechts kaum zu verhindern

12

Grüßen

Verfestigung


01 Nähe

Links bereitet einen Kontaktwunsch vor.
• Als Hilfsmittel kommen Druckwellen zur Anwendung: Der potenzielle Gesprächspartner bei Rechts wird zunächst einem gewissen Druck ausgesetzt, meist Zahnschmerzen, es kann aber auch anderes sein.
• Nachfolgend hält sich ein Linksvertreter in seiner Nähe auf. Während der Dauer des Aufenthalts wird der Druck abgesenkt oder ausgesetzt.
• Anschließend wird der Druck wieder hoch gefahren für einige Zeit.
• Das Spiel wird mehrfach wiederholt.

02 Verdichtung

Links bereitet ebenfalls einen Kontaktwunsch vor, aber es kommt bereits zu einer visuellen Kommunikation mittels Zeichensprache. Hier geht es nicht mehr um Anmeldung, sondern schon um Gewöhnung. Es ist immer zu beachten, dass die rechte Seite Kontakte zu Links mit Angst besetzt hat.

03 Ansprechen von Links: Rechts stimmt zu

Ein Linksvertreter spricht jemanden bei Rechts an, der Angesprochene geht auf das Gespräch ein.

04 Ansprechen von Links: Rechts lehnt ab

Ein Linksvertreter spricht jemanden bei Rechts an, der Angesprochene verweigert das Gespräch.
Wichtig: Die Anstoßrichtung dreht sich nun. Der Angesprochene erfährt so lange Druck, bis er von sich aus auf den Linksvertreter zugeht und ein Gespräch aufnimmt.

05 Kontaktaufnahme von rechter Seite mit einem Auftrag

Es wird vom Verhalten des rechten Gesprächspartners und vom Inhalt des Gesprächs abhängen. Tauchen im Verhalten oder im Inhalt aggressive Züge auf, wird Links mit längerem Druck antworten.
Meist wird es um das Vortäuschen der Bereitschaft gehen, in eine Matrix einzutreten. Dann aber zum Schluss der Vorstellung hin werden von rechter Seite plötzlich Bedingungen gestellt, meist in der Art, dass man auf rechter Seite die Bereitschaft gegen ein Schweigen der linken Seite eintauschen will. Ein solches Verhalten ist dem Abbau von Zahnschmerzen nicht förderlich.

06 Kontaktaufnahme von rechter Seite ohne Auftrag

Rechte sprechen von sich aus einen Linksvertreter an, aus welchen Motiven auch immer, häufig werden Frust oder Aggression dahinter stehen. Ob Druck nachfolgt, hängt wiederum vom Verhalten und vom Inhalt ab.
Der heikle Punkt hier besteht darin, dass Rechte mit Links Kontakt aufnehmen wollen und den Kontaktversuch mit Aggression oder Heftigkeit verschleiern, die rechte Seite hat dann wenig Anlass zum Einschreiten. Es muss also immer genau hingesehen werden, ob der rechte Gesprächspartner auf ein oder auf zwei Ebenen spielt.
Eine Variante besteht darin, dass ein Rechter im Rechtsauftrag handelt, die Ebenen umdreht, den Kontaktwunsch vorgibt, aber in Wirklichkeit Aggression und Hinterhalt zum Einsatz bringt. Für Rechts aber ein teures Unterfangen, da die Auftragsbildung regelmäßig beobachtet wird. Es ist dann mit einem verstärkten Ausmaß an Druck zu rechnen.

07 Eingehen auf Links

Es wird regelmäßig dann der Fall sein, wenn jemandem bei Rechts der von Links erzeugte Druck über den Kopf wächst. Erfahrungsgemäß gehen Rechte dann mit äußerster Vorsicht an ihr Vorhaben, die Zielsetzung ist nicht immer auf Anhieb zu erkennen. In diesem Fall ist für beide Seiten Geduld angesagt, wiederholte Versuche stabilisieren die Wahrnehmung des Vorhabens.
Nochmals der Hinweis, dass alles leichter laufen kann, wenn sich mehrere zusammen tun. Es ist nur der Fall zu bedenken, dass Rechts dabei jemanden einschleust, der den Weg durch die Matrix stören oder verhindern soll. Links reagiert auf solche Versuche heftig.

08 Wiederholung

Der Kontakt soll regelmäßig werden, es soll sich in netzwerkähnlicher Form verfestigen. Privates und der Durchlauf durch die Matrix bleiben dabei voneinander getrennt, niemand soll befürchten, dass er mit Haut und Haaren durch die Matrix getrieben wird.

09 Routine

Der gewünschte Endzustand in der Matrix/Ebene Alfa/Linke Seite/Kontakte: der Kontakt ist soweit verfestigt, dass er auch nach längerer Unterbrechung wieder zwanglos aufgenommen werden kann.

10 Kurzkontakte

Unverbindliche, kurz dauernde Gespräche bei Kontaktaufnahmen, stressfrei und unter der Reaktionsschwelle der rechten Aufpasser. Zu Anmeldungen gut geeignet und sie können später in lockerer, spielerischer Form zwanglos erweitert werden.

11 Visuelle Kontakte

Immer wieder als erste Form einer Kontaktaufnahme zu beobachten, kann von Rechts kaum verhindert werden, ist zunächst unverbindlich und man kann sich erst einmal in Ruhe ansehen, wie die rechten Wachhunde darauf reagieren. Nur ist der Informationsinhalt sehr beschränkt und es kann leicht Missverständnisse geben.

12 Grüßen

Das einfachste Mittel zu einer Kontaktfortsetzung. Häufig werden Kontakte nach einem ersten Gespräch abgebrochen, die Gründe mögen vielfältig sein. Grüßen oder Gegengrüßen sind dann Anzeichen, dass der Kontakt von einer oder von beiden Seiten fortgesetzt werden soll. Beachten Sie bitte, dass Links eine Grußerwiderung durch Druckmittel erzwingen kann.
Das Grüßen kann auch zur Kontaktaufnahme Anwendung finden. Mehrfaches, gegenseitiges Grüßen erleichtert später das Beginnen eines Gesprächs.

6.1.2 Erste Verweigerungen und Angriffe: Besetzen

Wer mit Links Kontakt aufnimmt, gegen Rechts verweigert oder sogar Angriffe fährt, der zieht eine der scheinbar wirksamsten Waffen der Rechten auf sich, das Besetzen.

Als Beispiel: Ein Kandidat im linken Bereich, durch Zahnschmerzen zermürbt, signalisiert in einem Lokal oder in einer Mensa eine gewisse Bereitschaft zum Nachgeben. Seine Schmerzen sind zum Alptraum geworden und die rechte Seite kann oder will nichts für ihn unternehmen. Er zeigt an, dass er bereit ist, Links zu folgen, in welchem Umfang, mag zunächst noch dahin gestellt sein.
Flugs tauchen Angehörige der Rechten Polizei auf, setzen sich zum Kandidaten, blockieren die umliegenden Sitzgelegenheiten, verwickeln ihn in ein Gespräch und beginnen mit dem Absetzen ihrer Botschaften. Im Wesentlichen sind es vier Anweisungen, die den Kandidaten stets vorgehalten werden:
• Mit dem Linken keinen Kontakt aufnehmen
• Auf der linken Seite den Mund halten
• Den Rechten gehorchen
• Vom Platz verschwinden.
Zusätzlich bemüht man sich bei Rechts, den Sichtkontakt zu einem Linksvertreter zu unterbinden, es werden Leute dazwischen gesetzt.

Dieses Vorgehen verwendet die linke Seite nun dazu, um den Widerstand der rechten Seite für eigene Zwecke zu nutzen. Generell werden alle indirekt und direkt Beteiligten bei Rechts, Weisungsgeber und Weisungsnehmer, mit Zahnschmerzen versehen.
Das eigentliche Spiel verläuft in mehreren Abschnitten, dabei ist eine gewisse Einheitlichkeit zu beobachten.
• Zunächst wird ein Kandidat von den Angreifern überrannt, die Rechte Polizei bemüht sich, energisch aufzutreten, schließlich ist es ihr Lebenszweck, Abweichungen dieser Art zu unterdrücken. Der Kandidat verhält sich passiv, die eintrainierten und verinnerlichten Muster für Gehorsam und Angst bei Rechts greifen.
• Die Beobachter auf der linken Seite sehen sich erst einmal an, welchen Vorrat an Drohungen, Gemeinheiten und Anweisungen die Rechtsbeauftragten vorbringen. Selten wird dabei zimperliches Verhalten gezeigt, Grau will Macht und Vorherrschaft ausüben und ist sich seiner Sache sicher. Der Kandidat fällt innerlich langsam in sich zusammen, trotz Wut und Abneigung, die er seinen Peinigern entgegen bringen mag.
• Die Angreifer fangen an, sich zu wiederholen, sie haben ihr (meist kärgliches) Programm ausgespielt, Neues und Aufregendes ist nicht mehr zu erwarten. Die Rechte Polizei aber zieht Wiederholungsschleifen, das soll die Wirkung auf den Kandidaten vertiefen und im günstigen Fall bei ihm Schlüsselreize installieren.
• Aber nun beginnen bei den Angreifern die Zahnschmerzen. Die Geschickten unter ihnen versuchen mit aller Macht zu verhindern, dass ihr Opfer das bemerkt. Aber ein Verbergen brüllender Zahnschmerzen hält kaum jemand durch, vielleicht kurzzeitig, aber dennoch ändert sich das ganze Verhalten. Die Angreifer sind nun mit sich selbst beschäftigt, sie sind einer Waffe ausgesetzt, gegen die sie wehrlos sind, der Kandidat rückt nach außen an den Rand ihres Interesses. Sie müssen das Gespräch aber fortsetzen, trotzdem alles in ihnen nach Flucht schreit, sie werden jedoch still, wenden sich ihrem Inneren zu, verlieren Motivation und Antrieb.
• Der Kandidat spürt nun, wie der gegen ihn aufgebaute Druck regelrecht platzt, er gewinnt die Oberhand, aus den Angreifern werden Gejagte, die jede Lust am Spiel verloren haben. Hat der Kandidat keine oder nur geringe Schmerzen, wird er das Gespräch in Ruhe fortsetzen, er hat jetzt die besseren Karten. Es war in einigen Fällen zu beobachten, dass Kandidaten plötzlich alle Zeit der Welt hatten.
• Häufig endet der Ablauf dann so, dass der Kandidat auf Rechtsanweisung das Feld räumen muss und auch die Angreifer verlassen mit einer gewissen Eile das Gefechtsfeld, denn in der nächsten Zeit haben sie ganz und gar eigene Sorgen.
• Regelmäßig wird von Angeifern übersehen, dass gerade dieses Verscheuchen des Kandidaten zum Ende hin zuletzt noch einen willkommenen Anlass liefert, die Zahnschmerzen erheblich zu verlängern, und das bei allen Beteiligten auf der rechten Seite.

6.2 Bravo: Kontakt wird normal und Lösen von rechten Organisationen


6.3 Charlie: Kontakte Selbständig und Unabhängigkeit von Nahpersonen


6.4 Delta: Tragen von Linksfarben und Angriffe auf Mitläufer


6.5 Echo: T-Shirts mit Internetadresse und Angriffe auf Organisierte


6.6 Foxtrott: Kontakt mit Kandidaten und Angriffe auf wichtige Rechte


6.7 Golf: Kandidaten als Netzwerk und Angriffe auf Kommandeure


6.8 Hotel: Offener sprechen und Angriffe in Gruppenformationen



7 Reaktionen der Rechten

Bei der rechten Seite ist vor allem Eines festzustellen: Nervosität. Die weit verbreiteten Zahnschmerzen zeigen langsam ihre Wirkung, nicht alle Rechte teilen die Meinung, dass sie die Qualen bis zum Ende ihrer Tage aushalten müssen.

Beim Einschreiten gegen rechte Angriffe zeigt Links häufig eher Zurückhaltung, aus mehreren Gründen:
• Viele Angriffe bestehen nur aus Schaum und Rauch, sie beruhen nur darauf, dass die eingepflanzte Angst von Rechten auf die Drohgebärden anspricht.
Grundsatz: So lange Links nicht interveniert, werden die Angriffe eher als Spielerei betrachtet, ohne jegliche Substanz. Wird die Lage brenzlig, ist Links schnell da. Das Problem: Links und Transferkandidaten haben häufig völlig unterschiedliche Ansichten über den Ernst einer Lage.
• Oftmals wird die Abwehr rechter Angriffe zeitlich hinaus gezögert. Man will damit den Transferkandidaten die Schattenseiten und Hinterhöfe der Rechten vor Augen führen, das Bedrängen, die Hinterhältigkeiten, das schnelle Umschalten in der Betrachtung vom Freund zum Feind. Vor allem Jüngere sind bereits in das rechte System hinein gewachsen, sie erblicken dann erstmals als Transferkandidaten die Rechten von einer Seite, die sie vorher nicht kannten. Normalerweise halten Rechte vor ihren eigenen Leuten Brutalitäten und Gemeinheiten sorgfältig versteckt. In diesem Zusammenhang ist immer wieder der Hinweis wichtig, dass Rechts unter Freundschaft vor allem Aushorchen, Kontrolle und Einflussnahme versteht.

Nachfolgend werden hier nun Fälle beschrieben, die im rechten Umfeld der Kandidaten zu beobachten sind.

7.1 Rechte gegen Linksvertreter

Rechts erkennt die Transferabsicht eines Kandidaten und nimmt nun Einfluss auf den Linksvertreter.
Der Kandidat sei ausschließlich zur Ausreise vorgesehen, wichtige Rechte dürfen keinesfalls Kandidaten werden, ein Kandidat soll zumindest im rechten Bereich verbleiben, der Kandidat betreibt nur Vortäuschung nach Weisung von Rechts, dieser Kandidat geht Links überhaupt nichts an, jener Kandidat will gar nicht zu Links wechseln, ein Kandidat muss mit schwarzer Kleidung einen Auftrag von Rechts vorzutäuschen oder Rechts will für einen Kandidaten etwas haben, er wird zum Tauschgegenstand.
Mit der Wahrheit wird dabei locker umgegangen, es wird gelogen, was das Zeug hält, in aller Öffentlichkeit und durchaus über den Kopf eines Kandidaten hinweg.

• Links Hintergrund fährt immer dazwischen, mit Gegendarstellungen oder die rechten Schauspieler verflüchtigen sich aufgrund von auftretenden Zahnschmerzen.
• Besonders eifrige Akteure bei Rechts müssen damit rechnen, selbst in die Matrix gedrängt zu werden.

7.2 Schwerpunkt der rechten Abwehr: Die Kandidaten

Deutlich sichtbar: Die Rechten konzentrieren ihre Abwehr auf die Kandidaten, vor allem dann, wenn sie dem linken Bereich zugerechnet werden.
Zwei Überlegungen mögen dabei zugrunde liegen:
• Die rechte Seite erwartet von den Kandidaten schlicht und einfach den eintrainierten Gehorsam. Man baut darauf, dass Leute nicht in der Lage sind, sich aus der rechten Gefolgschaft abzunabeln. Der eigentliche Gegner der Grauen dabei sind die lange andauernden Zahnschmerzen. Je länger sie anhalten, desto stärker mag die Einsicht werden, dass die Rechten diese Unbill nicht verhindern können.
• Konzentrieren sich die rechten Krieger auf die Kandidaten, vermeiden sie damit scheinbar eine direkte Konfrontation mit der linken Seite. Häufig wird bei Rechts damit argumentiert, dass es um „eigene“ Leute geht. Diese nun wiederum gingen die linke Seite nichts an. Hier kämpfen die Grauen aber mit dem Problem, dass immer häufiger rechte Angreifer gegen Kandidaten in Vergeltungen einbezogen werden, Auftraggeber und Auftragnehmer. Der Preis für das Drangsalieren der Kandidaten durch Rechts steigt langsam aber stetig.

7.2.1 Besetzen und Kesselbildung

Es ist immer davon auszugehen, dass die rechten Wachen eine Kontaktaufnahme beobachten, kommt sie nun von Links oder von Rechts. Sofort werden Ringe gebildet mit der Absicht, die Kandidaten gegen Links abzuschirmen. Ein Kandidat soll auch vor der Überzahl der rechten Belagerer innerlich kapitulieren.

Für Links ist das zunächst eine gute Gelegenheit, Zahnschmerzen zu verteilen. Dagegen wehrt sich Rechts wiederum damit, dass ständig neue Leute zur Ringbildung heran gezogen werden, aber allmählich lässt die Zahl der Belagerer unter dem Eindruck der Zahnschmerzen doch nach. Bei dieser Gelegenheit kann auch festgestellt werden, wer von den Rechten bei solchen Aktionen einen eisernen Durchhaltewillen zeigt, Art und Dauer der Druckmittel können somit angepasst werden.

7.2.2 Begleitpersonen

Die Königsdisziplin der Rechten im Abwehrkampf. Freunde, Bekannte und Verwandte sind bestens geeignet, die Kandidaten ständig zu überwachen, zu beeinflussen und abzuschirmen.

• Links ist auch hier mit Zahnschmerzen großzügig, vor allem bei Angehörigen der Rechten Polizei.
• Die linke Seite kann rechte Begleitpersonen auch drehen, sie müssen den Kandidaten dann anweisen, von Rechts zu verschwinden.
• Kandidaten werden aufgefordert, die Begleitpersonen in visueller Form anzugreifen, woraufhin bei den Zuschauern eine gewisse Irritation festzustellen ist. Rechts geht zum Gegenangriff und weist die Kandidaten an, Linksvertreter anzugreifen. Es ist ein Spiel um heiße Luft.
• Es bleibt aber die Zudringlichkeit der Begleitpersonen, nicht jeder Kandidat kann das ab. Letztlich aber müssen sich in dieser Hinsicht Kandidaten selbst wehren, die linke Seite kann aus der Ferne schlecht entscheiden, welche Wirkung eine Begleitperson auf den Kandidaten hat.
• Ganz wichtig: Bestätigte Kandidaten können gegen Peiniger Zahnschmerzen anfordern, das Heben der Hand genügt dazu. Rechts wird mit allen Mitteln versuchen, den Kandidaten gerade diese Waffe aus der Hand zu schlagen. Es ist zusätzlich zu beachten, dass Links nicht immer darauf eingehen wird, vor allem dann nicht, wenn ein „Peiniger“ als Linksbeauftragter unterwegs ist. Umgekehrt sind Zahnschmerzen eine gute Möglichkeit, getarnte Beauftragte von Rechts zu erkennen. Ein Rechter gibt sich als Linksbeauftragter aus, ein Lieblingsspiel der Rechten, aber er bekommt nach Anforderung des Kandidaten oder von Links aus heftige Zahnschmerzen, was ihm seine Legitimation als Linksbeauftragten nimmt.


Links hat seine eigene Art, mit rechten Begleitpersonen umzugehen: das Drehen. Man schaut zunächst einmal einige Zeit zu, ob die Begleitperson als Peiniger irgendetwas Neues zu bieten hat, die meisten aber gehen mit einer bemerkenswerten Phantasielosigkeit vor. Danach können zwei Dinge geschehen.
• Der Angreifer, die Begleitperson wird angewiesen, nun im Auftrag von Links zu handeln, er soll den Kandidaten etwa dazu animieren, von Rechts zu verschwinden.
• Oder es erscheint eine andere Begleitperson als Linksbeauftragte und gibt im Vergleich zur ersten Begleitperson anders lautende Signale, was bei allen Beteiligten Verwirrung schafft. Einem rechten Angriff kann damit jegliche Ernsthaftigkeit genommen werden.


7.2.3 Unterbindung von Kontaktaufnahmen durch Links

Für Bestätigungen oder erste Kontaktaufnahmen brauchen Linksvertreter eine gewisse Nähe zum Kandidaten. Das will Rechts von Anfang an verhindern.

• Also werden Grüße nicht erwidert, ein freier Platz neben einem Rechten wird mit dem Hinweis verwehrt, dass noch jemand kommt. Die Gegenseite bleibt bei einem angefangenen Gespräch stumm oder es wird nur kurz und desinteressiert geantwortet.
• Das sind alles Techniken, die Links auch verwendet. der Unterschied liegt nur darin, dass Links daraufhin Zahnschmerzen verteilt und das in reichlicher Form.
• Es kommt dann auch zu einer Umkehrung. Der abwehrende Gesprächspartner bei Rechts ist nun am Zug, er muss jetzt von sich aus den Kontakt aufnehmen. Solange das unterbleibt, verbleiben ihm die Zahnschmerzen. Taucht der abgewiesene Linksvertreter in der Nähe auf, können sich die die Schmerzen auch steigern.

7.2.4 Kandidaten mit Auftrag von Rechts als Begleiter

Das war auch rasch zu beobachten. Wichtige Rechte, von Zahnschmerzen zermürbt, machen von der Möglichkeit Gebrauch, Freunde oder Bekannte in den Transfer mitzunehmen, wie von Links auch empfohlen.

• Der Begleiter aber kommt mit einem Auftrag der Rechten, er soll den Wichtigen nicht aus den Augen lassen und ihn über den Transfer hinaus für Rechts erhalten.
• Links weiß immer um solche Auftragsbildungen und stellt heimliche Begleitungen ab.


7.2.5 Kandidaten müssen Linksvertreter angreifen

Die rechte Seite wartet erst einmal ab, bis ein Gesprächskontakt zwischen einem Kandidaten und einem Linksvertreter zustande gekommen ist. In der Regel steht dahinter, dass Rechts den Kontakt trotz aller Bemühungen nicht verhindern konnte.
Nun besteht von Links aus die Empfehlung, dass Kandidaten gegenüber Rechts zunächst keinen Widerstand leisten sollen, die Unterbindung der rechten Angriffe ist eine Angelegenheit der Sicherheitsbehörden.
Kandidaten werden ob dieses Umstands dazu gebracht, auf Befehl von Rechts die ihnen nun bekannten Linksvertreter anzugreifen, auf möglichst hinterhältige Art und Weise, man will ein gewisses Maß an inneren Verletzungen damit schaffen. Eine Möglichkeit für dieses Spiel ist das Tragen von Rucksäcken einer Marke, deren Initialen in Großbuchstaben „SJ“ lauten.

Die rechten Auftraggeber im Hintergrund erfahren für solche Angriffe immer Vergeltung durch die linke Seite.
Bei den Kandidaten hängt es davon ab, wie sie sich selbst zu der Sache verhalten.
• Halten sie äußerlich Abstand zum Vorgang, wird ihnen von Links aus nicht viel geschehen, es ist wichtig, den Kontakt auch weiterhin aufrecht zu erhalten.
• Sind Freude oder Schadenfreude erkennbar, kann es auch den Kandidaten übel ergehen. Auch hier wird trotzdem der Kontakt fortgesetzt. Links geht dann davon aus, dass sich die Haltung des Kandidaten beim nächsten Mal nicht wiederholen wird, sonst wird die Vergeltung heftiger.


7.2.6 Entfernen von Transferkandidaten

Transferkandidaten werden von Rechts mit Hausarrest versehen, sie sollen am Ort des Geschehens nicht mehr erscheinen. Für Links zunächst problemlos, die Rechten werden per Anweisung in Marsch gesetzt.

Mit dem Erscheinen der Version 04 (Februar 2011)war bei Rechts erneut ein Strategiewechsel zu beobachten. In der Version 04 wird darauf hingewiesen, dass es den rechten Besetzern an den Kragen geht. Daraufhin konzentriert man sich nun voll und ganz auf das Fernhalten der Kandidaten, Linksvertreter sollen in dieser Hinsicht weiträumig isoliert werden.

Die linke Seite wartet ab, es spielt keine große Rolle, wo Kandidaten, rechte Besetzer und deren Auftraggeber ihre Zahnschmerzen nehmen.


Seit März 2011 ist zu beobachten, dass die Rechten bei der Abwehr wiederum ihre Strategie geändert haben. Die Rechte Polizei geht über das Fernhalten von Kandidaten hinaus und zeigt in visueller Form Bedrohung und rabiates Verhalten gegenüber Kandidaten. Man scheint sich auch bei den wichtigen Rechten nicht mehr sicher zu sein, ob und wie lange sie noch an der Fahne bleiben. Auffallend häufig tauchen nun Schlägertypen auf, die in visueller Form ihre recht unfreundlich gehaltenen Botschaften anbringen. Dabei geht es nicht mehr nur um Anweisungen, sondern um schiere Drohungen.
Die Sicherheitsbehörden bei Links sehen das gelassen, auf der linken Seite wird auf jeden gelauert, der einen Schritt zu weit geht und es danach in harscher Form büßen muss.

7.2.7 Erhöhte Zahnschmerzen oder gar Zersetzung

Eine Form der Abwehr durch die linke Seite besteht im Dritt- oder Viertsystem. Ganz eifrige Überwacher, Angreifer und Begleitpersonen müssen damit rechnen, dass sie in lange Schmerzphasen aufgenommen werden, sie erfahren Grenzbelastungen. Das geht so: Jeder dritte oder vierte Angreifer bei den Rechten kann erwarten, dass er sich mit lang dauernden und langwierigen Schmerzen auseinander setzen muss. Bei rechten Auftragnehmern, die über lange Zeit hinweg großen Eifer und Nachdruck bei ihren Angriffen zeigen, besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, in das Verfahren aufgenommen zu werden.





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Die Änderungen und Ergänzungen dieser Version sind in grüner Schriftfarbe ausgewiesen.


Inhaltsverzeichnis

1 VERSIONSFÜHRUNG
2 EINORDNUNG DES DOKUMENTS
3 GRUNDLAGEN BEI DER TEILOPERATION „MATRIX“
3.1 DIE GROßEN ZIELE
3.2 TYPISCHE GRUPPEN BEI KANDIDATEN
3.3 BESTIMMUNG VON TRANSFERKANDIDATEN
3.4 VORGEHEN BEI TRANSFERKANDIDATEN
3.5 DIE FRÜHEN AUFGABEN DER ABSOLVENTEN
4 DIE SPIELREGELN
5 DIE MATRIX
5.1 DILEMMA
5.2 DIE MATRIX UND IHRE AUFGABEN
5.2.1 Voraussetzungen für den Eintritt in die Matrix
5.2.2 Einzelne oder Gruppen
5.2.3 Kontakt mit Linksvertretern
5.2.4 Eintritt in die Matrix ohne die Anwesenheit von Linksvertretern
5.2.5 Starter-Paket

********** Beginn des zweiten Teils **********

5.2.6 Eintritt in die Matrix
5.2.7 Aufgaben auf der linken Seite
5.2.8 Aufgaben auf der rechten Seite
6 DIE STUFEN ODER EBENEN DER MATRIX
6.1 ALFA: REGELMÄßIGER KONTAKT UND ERSTE VERWEIGERUNGEN GEGEN RECHTS
6.1.1 Regelmäßiger Kontakt
6.1.2 Erste Verweigerungen und Angriffe: Besetzen
6.2 BRAVO: KONTAKT WIRD NORMAL UND LÖSEN VON RECHTEN ORGANISATIONEN
6.3 CHARLIE: KONTAKTE SELBSTÄNDIG UND UNABHÄNGIGKEIT VON NAHPERSONEN
6.4 DELTA: TRAGEN VON LINKSFARBEN UND ANGRIFFE AUF MITLÄUFER
6.5 ECHO: T-SHIRTS MIT INTERNETADRESSE UND ANGRIFFE AUF ORGANISIERTE
6.6 FOXTROTT: KONTAKT MIT KANDIDATEN UND ANGRIFFE AUF WICHTIGE RECHTE
6.7 GOLF: KANDIDATEN ALS NETZWERK UND ANGRIFFE AUF KOMMANDEURE
6.8 HOTEL: OFFENER SPRECHEN UND ANGRIFFE IN GRUPPENFORMATIONEN
7 REAKTIONEN DER RECHTEN
7.1 RECHTE GEGEN LINKSVERTRETER
7.2 SCHWERPUNKT DER RECHTEN ABWEHR: DIE KANDIDATEN
7.2.1 Besetzen und Kesselbildung
7.2.2 Begleitpersonen
7.2.3 Unterbindung von Kontaktaufnahmen durch Links
7.2.4 Kandidaten mit Auftrag von Rechts als Begleiter
7.2.5 Kandidaten müssen Linksvertreter angreifen
7.2.6 Entfernen von Transferkandidaten
7.2.7 Erhöhte Zahnschmerzen oder gar Zersetzung

Inhaltsverzeichnis Ende




1 Versionsführung

Version 05 vom 25. März 2011.

Soweit in diesem Text personenbezogene Ausdrücke verwendet werden, umfassen sie Frauen und Männer gleichermaßen.

2 Einordnung des Dokuments

Dieser Vorgang richtet sich an Transferkandidaten, die nach Links gebracht werden.
Es geht um die Operation „Gesamtvorhaben“, dann um die Teiloperation „Unterstützung“ und innerhalb von Unterstützung um den ersten Teil „Vorformen“.
Die Umsetzung dieser Vorformen ist unter der Überschrift „Matrix“ in einen getrennten Text ausgelagert worden. Matrix umfasst die Strecke vom Transferbeginn bis zum Eintreten in „WST Widerstand“. WST ist im Internet beschrieben:

http://moac.twoday.net
Auswahl: Gesamtvorhaben
Auswahl: Unterstützung

Ein Ablauf dieser Art wurde bereits in „Transfer“ dargestellt, damals wurde aber von Links noch auf eine umfassende Anwendung von Druckmitteln verzichtet.

3 Grundlagen bei der Teiloperation „Matrix“

Beim Transfer (Stand Februar 2011) hat sich vieles geändert mit der Einführung der Zahnschmerzen und mit der Erkenntnis, dass freiwillig niemand zu Links gehen mag.

3.1 Die großen Ziele

• In einem Transfer werden Personen vollständig dem Einfluss und jeglicher Kommandogewalt der Rechten entzogen.
• Mit den Transfers soll allmählich die Gesamtheit der Bevölkerung von Rechts, von der Zugehörigkeit zu einer illegalen Organisation, weggebracht werden.
• Kandidaten und Absolventen aus Transfers werden zunächst im rechten Umfeld verbleiben, sie unterliegen aber nur noch Weisungen der Mitte.
• Absicht ist es, dass die Betroffenen nach Abschluss ihres Transfers eine eigenständige Lebensführung bei Links betreiben und die Sache der Linken unterstützen.
• Sie werden vorbereitet für den Eintritt in die für Links geplante Organisation „WST Widerstand“. Transferkandidaten handeln zum Ende der Teiloperation wie Linksvertreter, sie nehmen Kontakt mit weiteren Kandidaten auf und helfen ihnen, nach Links zu kommen.

3.2 Typische Gruppen bei Kandidaten

Die Sicherheitsbehörden gehen von typischen Gruppierungen aus, die in eine Matrix aufgenommen werden. Das Verhalten von Links gegenüber diesen Gruppen kann unterschiedlich sein, aber alle hier beschriebenen Motive werden von Links akzeptiert.
• Zahnschmerzen
Es geht um Kandidaten überwiegend aus dem linken Bereich. Es sind Rechte, meist jüngere Frauen, die zu den Elitetruppen der Grauen zählen. Entsprechend stürmisch verläuft der Widerstand von Rechts. Angehörige dieser Gruppierung, von den Amerikanern sorgfältig ausgebildet, werden für anspruchsvolle und schwierige Tätigkeiten in WST und UST benötigt, sie bringen dazu am ehesten das nötige Handwerkszeug mit.
• Versteckte Überläufer
Bei diesen Leuten ist zu erwarten, dass sie den Normalfall bilden werden, ein stiller Wechsel ohne starken Widerstand, sie wollten bei Rechts nicht auffallen und beabsichtigen, auch bei Links eher im Hintergrund zu bleiben.
• Söldner
Die Leute mit den geringsten Problemen bei einem Übergang von Rechts nach Links. Sie sehen Vorteile und Nachteile der beiden Seiten und wägen ab, ihre Entscheidung beruht allein auf Kosten und Nutzen.
• Abneigung gegen Rechts
Zunächst wohl die kleinste Gruppe, es muss nicht unbedingt so bleiben, wenn Leute zu einem späteren Zeitpunkt es wagen, offen gegen Rechts Stellung zu nehmen.
• Mitläufer, folgen Nahpersonen oder Gruppen
Personen, die sich von einer Sogwirkung mitziehen lassen, man will nicht hinter Verwandten, Freunden oder Bekannten zurück bleiben.
Ein Grund für die Beschreibung dieser Gruppen ist, dass jeder Kandidat darin irgendwie seine eigene Rolle finden wird. Folgt er in erkennbarer Art und Weise einer dieser Rollen, ist auch mit einer standardisierten Haltung der linken Seite ihm gegenüber zu rechnen.

3.3 Bestimmung von Transferkandidaten

Das Auffinden von Transferkandidaten war bisher eher ein Zufallsprozess.
Nach dem erfolgreichen Abschluss einer Gebietsübernahme werden Absolventen aus den Transfers benötigt, die in diesem Gebiet für Links Unterstützung leisten. Es geht um Ausbildung, um die Bildung von Institutionen und um die Wahrnehmung lokaler Aufgaben für Links.
Dazu sind geeignete Leute erforderlich, gerade am Anfang, und die werden im Verlauf einer Belagerung von Mitte bestimmt.

Anwerbungen erfolgen im Wesentlichen über zwei Quellen.
• Kandidaten, die für Aufgaben bei Links vorgesehen sind, gemäß den Ausführungen in „Unterstützung“.
• Auswahl von Kandidaten nach Orten wie etwa Einkaufszentren, Läden, Behörden oder Gaststätten. Begründung:
o Dort ist von Links unter den Rechten bereits mehrfach aufgeräumt worden, es ist mit gewissen Sympathien zu rechnen, zumindest mit weniger Ablehnung.
o Verkäufer und Servicepersonal sind immer wichtig, sie sind erfahrene Graue, sie bringen die Ausbildung bei Rechts mit auf die linke Seite.
o In rechten Hochburgen wie die Einkaufszentren werden innere linke Stützpunkte errichtet. Damit werden die Wirkungen dieser rechten Festungen um einiges geschwächt.

3.4 Vorgehen bei Transferkandidaten

Wie sich bisher gezeigt hat, ist ein gesondertes Verfahren zur Bildung von Absolventen aus den Transfers mit Nachteilen verbunden:
• Kandidaten zeigen eine zähe Unwilligkeit, sich Links anzuschließen, jedermann fürchtet den Ärger mit den Rechten.
• Rechts nun wiederum unternimmt alles, um den Kandidaten das Leben schwer zu machen, sie bleiben zum Beispiel keinen Moment ohne Aufsicht.
• Für Links wird der erforderliche Zeitaufwand zu groß, bei großflächigen Operationen mit vielen Beteiligten wird immer nach einfachen und einheitlichen Lösungen gesucht.
• Kandidaten werden daher zunächst wie all die anderen wichtigen und hochrangigen Rechten behandelt, sie werden in die Klemmenbildung aufgenommen. Das schützt sie vor der Zudringlichkeit der Rechten Polizei, sie bleiben zunächst anonym. Wie alle von einer Klemme Betroffenen müssen sie zunächst den Status erreichen, dass sie nur noch Links folgen und Rechts nicht mehr gehorchen. Damit sind sie dann im Status „Absolvent“.


3.5 Die frühen Aufgaben der Absolventen


Zum Ende oder zum Abschluss der Matrix hin sind drei Aufgabenbereiche vorgesehen.

• Multiplikatoren
Weitere Kandidaten: Aufnahme, Kontakt und Betreuung.
• Aufbau von WST und UST
Bildung von ersten Strukturen.
• Organisationsübernahmen
Das Verdrängen der Rechten aus Organisationen jeglicher Art, die wichtigste Kriegsführung bei Links nach den Regeln eines Zivilkrieges.

4 Die Spielregeln

Sie werden als Transferkandidat gebeten, sich nach den hier beschriebenen Vorgaben und Aufgaben zu richten.

Kommen Sie den Aufforderungen nicht nach, bringt Links Ihnen gegenüber Druckmittel, meist Schmerzen, zur Geltung, um die geplanten Vorgaben zu erreichen.

Ziel der linken Seite ist es KEINESFALLS, Kandidaten in den rechten Bereich zu bringen, sie auf den Status BI zu stellen.
Es ist aber das, was von den meisten Kandidaten gewünscht wird, es bietet Raum zum Lavieren und man muss sich gegen keine der beiden Seiten wenden.
Für Links aber ist der rechte Bereich nur ein vorüber gehendes Durchgangsstadium, niemals ein Endziel.
Kandidaten sollen dahin gebracht werden, der rechten Seite nicht mehr zu gehorchen, keine Weisungen und Aufträge der Rechten mehr anzunehmen und nur noch Links zu folgen.


• Nochmals der Hinweis, dass Klemmenbildungen von Links erst nach dem erfolgreichen Durchlaufen der Matrix wieder aufgehoben werden.

• Bei Kandidaten spielen Druckmittel eine große Rolle, um Kontakt- und Gesprächsbereitschaft in mündlicher Form zu erlangen, auch die Ablösung von Rechts wird durch Druck verstärkt. Gegenüber dem rechten Umfeld soll durch Schmerzen das Bedrängen der Kandidaten unterbunden werden.
• Die Sicherheitsbehörden werden alles unternehmen, um Sie als Kandidaten vor Rechts zu schützen. Mit Schaden müssen Sie keinesfalls rechnen, aber vor der zudringlichen Art der Grauen wird man Sie nicht immer bewahren können. Gewalt und Terror von rechter Seite werden durch Links immer unterbunden, aber dennoch sind Ihre guten Nerven und ein wenig Gelassenheit wichtige und günstige Voraussetzungen für das Spiel.
• Gerade zum Anfang hin unternimmt die rechte Seite alles nur Denkmögliche, um Verwirrung zu stiften und um ebenfalls Druck auszuüben. Die Vorgänge können sich damit in die Länge ziehen, vieles muss mehrfach wiederholt werden, bis bei den Beteiligten Klarheit herrscht. Von den Mitspielern wird somit Abwarten und Geduld verlangt, Links setzt sich auf Dauer immer durch.
• Das bevorzugte Abwehrmittel der Grauen sind Begleitpersonen, die Kandidaten blockieren und besetzen. Am einfachsten ist es, die rechten Begleiter zunächst hinzunehmen. Sie werden stets mit Schmerzen versehen. Die visuelle Kommunikation stören sie ohnehin nicht und zum Reden findet sich immer eine Gelegenheit, wiederum eine Frage der Geduld.
• Die wirksamste Absicherung für Kandidaten: Beginnen Sie mit kleinen und kleinsten Schritten, Gesprächsanrisse und kurze Angriffe in eher spielerischer Form sind auch für Rechts schwer zu packen. Sie können dabei in Ruhe feststellen, was Ihnen darauf passiert oder besser, was Ihnen nicht passiert. Die Vergrößerung dieser Schritte und ein Gefühl dafür, wie weit Sie gehen können oder wollen, wird eher von alleine kommen.
• Wer im Auftrag von Rechts Aggression, Hinterhältigkeit oder Vortäuschung in die Kontaktprozeduren der Matrix einbringt, der erfährt nicht nur erheblichen Druck, er kann daraufhin von Links auch in den Durchlauf der Matrix gedrängt werden. Davon ausgenommen bleiben nur Rechte, die ohnehin für einen Ortswechsel vorgesehen sind.

5 Die Matrix

5.1 Dilemma

So werden Sie von Links bewusst vor ein Dilemma gestellt.
• Folgen Sie Links, wird Rechts wie ein aufgescheuchter Bienenschwarm reagieren und Sie werden wütenden Angriffen ausgesetzt sein. Sie müssen vor allem damit rechnen, dass Sie bei Rechts in eine Isolation geraten, denn Ihr Beispiel soll nicht Schule machen. Denken sie jedoch bitte immer daran, dass Sie nicht der einzige Transferkandidat bleiben. So weit es möglich ist, werden bei Transfervorgängen Gruppen gebildet, für Sie als Einzelnen ist es günstiger, wenn Sie mit mehreren gemeinsam einen Transfer durchlaufen.
• Folgen Sie Rechts, dann stellt sich Links gegen Sie, was mit Schmerzen und anderen Druckmitteln verbunden ist. Transferkandidaten sind gleichzeitig immer unter Klemme gestellt, die Aufhebung erfolgt erst mit dem Abschluss ihres Transfers.
• Die Entscheidung, wem Sie folgen, wird Ihnen niemand abnehmen, sie wird einiges an Mut und Selbstüberwindung erfordern. Entscheiden Sie sich für Rechts, nehmen sie bitte einen Ortswechsel vor, der Zeitpunkt dazu wird Ihnen überlassen. Es gibt dann keinen anderen Weg, dem immerwährenden Druck der linken Seite zu entkommen. Schwanken Sie bei Ihrer Entscheidung, besteht die Gefahr, dass Sie zwischen alle Stühle geraten.


Viele der Kandidaten stehen vor einem bestimmten Entscheidungsproblem: Sie sind bei Links in eine Eskalation geraten, aber in vielen Fällen, nicht bei allen, besteht dann die Möglichkeit, zur Matrix zu wechseln. Ein Wechsel läuft aber stets auf eine vollständige Unterwerfung gegenüber Links hinaus und auf eine vollständige Abwendung von Rechts. Ist nach Ablauf eines gewissen Zeitraums von Links festzustellen, dass die Matrix von einem Kandidaten ernsthaft und ausdauernd betrieben wird, kleine und kleinste Schritte werden dabei durchaus akzeptiert, kann die Eskalation zunächst eingestellt werden.

An dieser Stelle dann jedoch immer wieder zu bemerken: Das Problem der passiven Haltung von Kandidaten, die sich nicht nur aus Unwillen, sondern wegen ihrer Angst und Unsicherheit nicht vom Fleck rühren.
Es zeigt sich auch das Unvermögen von Kandidaten zur Aufrechterhaltung begonnener Kontakte zur linken Seite, nach der ersten Intervention von Rechts ist häufig erst einmal Schluss. Das Spiel muss mühsam von vorne begonnen werden.

Es sind dabei zwei Gruppen zu beobachten.
• Die einen, die sich zu keiner Entscheidung durchringen können, wie denn auch, wenn ihnen bisher alle wichtigen Entscheidungen von rechter Seite abgenommen wurden. Nur ist eben hier an dieser Stelle die Delegation der Entscheidungshoheit an Rechts immer mit Schmerzen von linker Seite verbunden.
• Die anderen, die sich zwar entschieden haben, dies aber nicht umzusetzen wagen, Angst kann lähmend machen. Das Gegenmittel: Bilden Sie eine Abfolge von kleinsten Schritten, wiederholen Sie jeden einzelnen Schritt so lange, bis er zur Routine geworden ist. Die rechte Seite wird jedes Mal dagegen angehen und jedes Mal wiederholen Sie den Schritt, bis es auch den Rechten langweilig geworden ist oder sie unter dem Druck von Links die Sache aufgeben müssen.
Dieses Verfahren bietet mehrere Vorteile:
o Sie sind von rechter Seite aus schlecht angreifbar, der Schritt ist zu klein für wuchtige Vergeltungsschläge. Reagiert Rechts trotzdem unangemessen, gibt es sofort unfreundliche Reaktionen von Links.
o Sie müssen nicht an Ihrer eignen Untätigkeit verzweifeln, sondern Sie bleiben in Bewegung. Die linke Seite kann daran erkennen, dass Sie noch am Ball sind und nicht wieder bereits aufgegeben haben.
o Die Minischritte schaffen Gewöhnung. Das scheinbar Unheimliche beim Antreten gegen Rechts wird allmählich schwächer.
o Sie schaffen sich damit eine Basis, von der aus Sie dann später größere Schritte wagen oder die linke Seite wird sie dazu anhalten.

Zögern Kandidaten bei ihrem Eintritt oder scheren aus der Matrix wieder aus, werden sie von linker Seite wieder in eine Eskalation aufgenommen, die in „Gebietsübernahmen und Belagerungen“ beschriebenen Prozeduren werden einfach fortgesetzt. Beachten Sie bitte, dass sie nicht stetig zwischen Eskalation und Matrix hin und her wechseln können, in der Regel haben Sie nur wenige Versuche. Deshalb ist es auch so wichtig, dass Sie nach dem Eintritt in Bewegung bleiben, sei es mit kleinsten Schritten oder es reicht zunächst auch aus, wenn Sie einfach auf der Stelle treten, nur unternehmen Sie irgendetwas, damit Ihre Annäherung an die linke Seite sichtbar bleibt.

Die Steuerung der Kandidaten in der Matrix ist simpel:
• Handeln Kandidaten gegen die Matrix, bekommen sie Schmerzen oder bestehende Schmerzen werden verstärkt.
• Handeln sie im Sinne der Matrix, lassen die Schmerzen für eine gewisse Zeit wieder nach, danach müssen sie erneut für die Matrix handeln oder die Schmerzen gehen wieder nach oben.

Zusammenhänge: Treiben und Bannmeilen, Eskalation, Gefangenschaft und Matrix (Nachtrag vom 29.03.2011)

Im nachfolgenden Text erfolgt die Einordnung der Matrix in die unter „Gebietsübernahmen“ beschriebenen Vorgehensweisen der linken Seite.

Gegenwärtig kommen für den Durchlauf in der Matrix nur wichtige Rechte, zum Beispiel Organisierte, Angehörige der rechten Polizei oder ranghohe Rechte in Betracht.

Diese wichtigen Rechten werden von linker Seite als „Kombattanten“ betrachtet. Rechte erhalten von den Sicherheitsbehörden spätestens dann diesen Status zugewiesen, wenn sie aufgefordert werden, eine Ortswechsel vorzunehmen, sei es durch das Treiben oder durch das Passieren einer Bannmeile.
Alter und Geschlecht spielen dabei kaum eine Rolle, maßgeblich für Links sind kriminelles Verhalten, die Verletzung polizeilicher Sicherheitsinteressen, Militanz und unsoziale Haltung. Es sind letztendlich all die Leute, die dem linken Bereich zugewiesen worden sind, aber nicht ausschließlich. Gegen Sicherheitsinteressen verstößt zum Beispiel, wer als Politiker sich zwar von kriminellen Delikten fern hält, jedoch statt der inländischen Bevölkerung einer ausländischen Macht als Auftraggeber gehorcht.
Im Unterschied zu den Kombattanten bei den Rechten stehen „Zivilisten“, ebenfalls Rechte und Graue, denen aber der Ortswechsel nicht angetragen wurde.

Die Bedeutung dieser Unterscheidung ergibt sich aus dem Field Manual „Counterinsurgency“ von David Petraeus, Anhang D „Legal Considerations“.
Dort wird zwischen Kombattanten, Zivilpersonen, Verwundeten und „Kriegsgefangenen“ unterschieden. Aus der Haager Landkriegsordnung und der Genfer Konvention wurden von David Petraeus Verhaltensregeln zusammengefasst, die gegenüber unbeteiligten Zivilpersonen, Kriegsgefangenen und Verwundeten zur Anwendung zu bringen sind.

Kombattanten aber unterliegen ausschließlich der militärischen Bekämpfung, auch durch die Polizei und immer gemäß den Regeln eines Zivilkriegs.

Die Verhaltensregeln sind in den Abschnitten D-8 und D-10 des Field Manual dargestellt.
Zwar beruft sich Petraeus auf den Artikel 03 der Genfer Konvention: Bürgerkriegsähnliche, bewaffnete Konflikte im Inland. Die Ausführungen des Artikels können jedoch auf Zivilkriege zwischen inländischen Sicherheitsbehörden und fremden Diensten übertragen werden, vor allem dann, wenn die Bevölkerung in einem stärkeren Maße eingebunden ist.

Mit den hier eingeführten Begriffen kann der nachfolgende Ablauf erklärt werden.

• Mit der Anmeldung des Ortswechsel und der damit verbundenen Aufforderung zur Folgeleistung, zur Kooperation, wird einem Rechten der Status als Kombattant bekannt gegeben.
• Bisher regelmäßig erfolgt die Ablehnung durch Betroffene, bei den meisten ist dazu eine gewisse Sorglosigkeit zu beobachten, sie fassen das Ganze eher als eine Art Spiel oder Propaganda auf.

• Nach der Ablehnung beginnt die Umkehr. Links drängt nun mit Härte auf einen Ortswechsel und untermauert das nachdrücklich mit der anlaufenden Zersetzung.

• Bis zum Anlaufen der Umkehr besteht die Möglichkeit für Betroffene, als Kandidaten in die Matrix einzutreten. Der Ablauf in der Matrix lässt Spielräume zu, vor allem die Geschwindigkeit kann von den Kandidaten mit gesteuert werden. Voraussetzung dabei ist aber, dass Kandidaten der linken Seite gehorchen, die rechte Seite verlassen und dass sie bei ihrem Marsch auf die linke Seite in Bewegung bleiben.

• Nach der Umkehr hat die linke Seite kein Interesse mehr am Eintreten eines Kandidaten in die Matrix. Er wird der Eskalation unterworfen, sein Status als Kombattant bleibt aufrecht.
• Dem Betroffenen verbleiben nun drei Möglichkeiten:
01. Er stellt sich der stetig zunehmenden Eskalation.
02. Er nimmt einen Ortswechsel vor, in fast allen Fällen geht es um einen neuen Wohnsitz im Ausland.
03. Er kapituliert und begibt sich in Gefangenschaft, unterwirft sich also vollständig und bedingungslos der linken Seite und kann nur auf diesem Weg der Eskalation entgehen.
Definition der Kapitulation:
Eine Kapitulation besteht immer aus zwei Teilen. Die völlige Unterwerfung unter Links und eine vollständige Abwendung von der rechten Seite. Erfüllen Sie nur einen dieser beiden Punkte oder erfüllen Sie beide Punkte nicht gänzlich, so werden Sie weiterhin als Kombattant behandelt.


5.2 Die Matrix und Ihre Aufgaben

Das Durchlaufen der Matrix:
• Als Kandidat durchlaufen Sie die nachfolgend dargestellte Matrix, die Ihnen Aufgaben auf der linken und auf der rechten Seite vorgibt. Erwartet wird von Ihnen dabei ein bestimmtes Verhalten gegenüber Links und Rechts. Über die dargestellten Ebenen erfolgt eine Steigerung der Anforderungen an Sie, es wird empfohlen, die Reihenfolge zu Ihrem eigenen Schutz einzuhalten.
• Die wichtigste Spielregel, vor allem für den Anfang. Natürlich wird Rechts auf die Matrix reagieren und sofort zu Gegenangriffen übergehen. Die Abwehr dieser rechten Reaktionen gehört aber allein in die Zuständigkeit der Sicherheitsbehörden bei Links, Ihr Problem ist es nicht und darf es auch nicht werden. Sie streiten nicht mit Rechts, Sie lassen streiten.
• Schwierigkeiten wird es damit geben, dass Rechts eine Reihe von meist recht geschickten Täuschungsmanövern starten wird. Es wird nicht immer einfach sein, die Quelle von Aufgaben zu bestimmen. Haben Sie Geduld, es wird dauern, aber es wird sich einspielen.
• Der Ablauf ist in acht Ebenen unterteilt, die einzelnen Schritte sollen nicht zu groß werden, hier ist Behutsamkeit angesagt.
Die Aufgaben werden Ebene für Ebene abgewickelt, zu jeder Ebene gibt es einen rechten und einen linken Teil.
Erfüllen Sie die Aufgaben einer Ebene, wird es innerhalb dieser Ebene zu mehreren Wiederholungsschleifen kommen, danach wir die nächste Ebene in Angriff genommen.
Ein Wechsel zur höheren Ebene erfolgt immer erst dann, wenn bei Links der Eindruck besteht, dass Sie mit den Anforderungen der laufenden Ebene klar kommen.
• Jede Ebene wird mit einem Buchstaben aus dem NATO-Alphabet ausgewiesen, es sind leicht erkennbare und leicht merkbare Schlüsselwörter zur Bezeichnung der Ebenen.

Der Aufbau der Matrix:
• Gegenüber der rechten Seite geht es zunächst um Passivität und Verweigerung, Sie müssen sich allmählich, vorsichtig, stetig und immer weiter von Rechts zurück ziehen.
• Anschließend werden Sie aufgefordert, sich gegen die rechte Seite zu stellen, in Form von Angriffen gegen Rechtsvertreter.

• Gegenüber der linken Seite besteht der erste Block aus Kontakten mit Links. Sie sollen mit Links in Berührung kommen und dabei bemerken, dass Ihnen dabei von Rechts kein Schaden zugefügt werden kann.
• Anschließend übernehmen Sie Aufgaben für Links, Sie werden so für Links vorbereitet.

Tabelle: Matrix: Die Aufgaben bei Rechts und Links nach Ebenen aufsteigend angeordnet.


Ebene

Rechts

Links

Bekanntgabe

Eintritt

Verweigerung

Kontakt

Alfa

Visuelles

Regelmäßigkeit

Bravo

Zellen

Routine

Charlie

Nahpersonen

Eigeninitiative

Angriffe

Aufgaben

Delta

Mitläufer

Linksfarben

Echo

Organisierte

T-Shirt

Foxtrott

Wichtige Rechte

Anknüpfung

Golf

Kommandeure

Netzwerk

Hotel

Gruppen

Klartext



5.2.1 Voraussetzungen für den Eintritt in die Matrix


Die Sicherheitsbehörden bei Links gehen bei einer Anwendung der Matrix von folgenden Voraussetzungen aus:

• Links weiß darum, dass Kandidaten nur dann für das Durchlaufen der Matrix bereit sind, wenn sie keine andere Möglichkeit mehr sehen, dem Druck der linken Seite zu entkommen. Die linke Seite hat viele Möglichkeiten, einem Kandidaten die Annahme der Matrix oder einen Ortswechsel dauerhaft nahe zu bringen.
• Ein Kandidat wird sich erst dann auf die Matrix einlassen, wenn er für sich befunden hat, dass ihm Rechts nicht dabei helfen kann, dem Druck der linken Seite zu entkommen. Es ist der vielleicht mühsamste und schmerzlichste Lernprozess in diesem Ablauf.
• Weiters muss ein Kandidat für sich erkannt haben, dass der Druck von Links endlos weiter geht, wenn ein Kandidat das Lavieren fortsetzt. Das Verhältnis Kosten zu Nutzen verschlechtert sich dabei für einen Kandidaten stetig, Links will die Sache zum Ende bringen und erhöht stetig den Druck.


5.2.2 Einzelne oder Gruppen

Auch eine Entscheidung, die Kandidaten für sich treffen müssen. Am Anfang sind es Einzelne, die den Durchlauf durch die Matrix beginnen. Weitaus sinnvoller ist es aber, wenn ganze Gruppen die Angelegenheit in Angriff nehmen und beim Durchlauf zusammen bleiben. Vor allem in Familienverbänden kann es zu unguten Spaltungen führen, wenn Einzelne den Durchlauf beginnen und dann im Auftrag der rechten Seite von den anderen, verbleibenden Familienangehörigen in die Zange genommen werden.
Arbeitskollegen, Bekannte in Vereinen und Nachbarschaften können eine brauchbare Basis für einen gemeinsamen Durchlauf bilden. Kandidaten geraten in der Matrix stets in eine gewisse Isolation, die Gruppen machen dies aber erträglicher.

5.2.3 Kontakt mit Linksvertretern


Das Aufnehmen und Halten von Kontakten zu Linksvertretern ist aber immer eine Angelegenheit der Transferkandidaten. Es liegt an den Kandidaten, das nachfolgend dargestellte Schema für Kontakte einzugehen und damit in die Matrix einzutreten. Das bietet mehrere Vorteile.

• Ein Kandidat wird dabei von Links nicht bedrängt, es kann sich selbst bestimmen, wie und in welchem Tempo er die Kontaktaufnahme durchführt.
• Er kann zunächst Schleifen ziehen, unverbindlich agieren und testen, wie heftig zum Beispiel die rechte Seite darauf reagiert und was Links dagegen unternimmt.
• Das Durchlaufen der Matrix verlangt immer Initiative und Selbstbeteiligung von Seiten eines Kandidaten, die wird auf diesem Wege von Anfang an gefordert.
• Es war zu beobachten, dass einige Kandidaten der Meinung sind, visuelle Kontakte und ein kurzzeitiges Lavieren zwischen Links und Rechts reicht zur Erfüllung der Matrix aus. Es wird von ihnen aber erwartet, dass sie sich deutlich sichtbar den Aufgaben der Matrix stellen, dabei sind die Reaktionen von Rechts für die linke Seite nicht maßgeblich.
• Ein Kandidat soll auch Zeit haben, Lernprozesse zu durchlaufen. Es geht um das Spiel, dass zunächst ein Kontakt mit Links begonnen wird, Rechts wehrt sich dagegen heftig und fast immer mit groben Mitteln, der Kandidat gibt wieder nach, von Links setzt wieder der Druck ein, das treibt den Kandidaten zur einem erneuten Kontaktversuch.

Das wichtigste Mittel für Kontakte ist die WIEDERHOLUNG. Werden visuelle Kontakte, Grüßen, kurzes und längeres Sprechen mehrfach wiederholt, stabilisiert sich die optische Erkennbarkeit der Kontaktabsicht, alle Beteiligten haben Zeit und Gelegenheit, sich auf den Vorgang einzustellen.

Nahezu unangreifbar werden Kandidaten für Rechts, wenn sie GEDULD und ABWARTEN mitbringen. Die Linke Seite räumt den Widerstand des rechten Umfelds immer in kleinen Schritten beiseite, die Dinge brauchen daher ihre Zeit.


Aus den bisherigen Versuchen ist eine Art Schema für den Ablauf einer Bekanntgabe zu erkennen, es wird hier beschrieben, bindend ist es aber nicht.

• Zunächst wird visuell mit Linksvertretern Kontakt aufgenommen, die Absicht, Links zu folgen, kann in Zeichensprache problemlos dargestellt werden.
Worum es ihnen geht, wird von den meisten mit dem Hinweis angedeutet, dass sie den Text zur Matrix gelesen haben.
• Rechts schreitet sofort dazwischen und unternimmt allerhand, um die Absichten von Transferkandidaten zu blockieren.
Sinnvoll ist es daher, wenn die Absicht wiederholt dargestellt wird, durch das ständige Einmischen der rechten Seite können Informationen verloren gehen.
• Ein weiteres brauchbares Mittel ist, wenn Transferkandidat und Linksvertreter sich gegenseitig in die Nähe setzen, von der Wahrnehmung her ein deutliches Zeichen.
• Danach kommt es zu einer Art Schwebezustand. Ein Transferkandidat will noch Abstand halten, noch ist nichts entschieden. Der Linksvertreter wartet auf die Bestätigung von Links Hintergrund, bei den ausgedehnten Verwirrspielen der Rechten kann dies einige Zeit in Anspruch nehmen.
• Es kommt zur Bestätigung von Links, es gibt mehrere Möglichkeiten. Ein Linksvertreter trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift „http://moac.twoday.net / Gesamtvorhaben / Matrix“ oder die Internetadresse wird auf andere Art und Weise zur Kenntnis gebracht. Das Anzeigen mit dem Handy ist eine andere Form der Bestätigung durch Links.
Es kann Fälle geben, in denen von Links abgelehnt wird, als Gründe können gelten: Ein Betroffener ist ausschließlich für einen Ortswechsel vorgesehen oder es wird Vortäuschung betrieben, die Bereitschaft zum Transfer ist die Folge eines Auftrags von der rechten Seite.
• Einen offiziellen Anstrich bekommt die Kontaktabsicht dann mit dem Grüßen. So lange nicht gegrüßt wird, kann der Vorgang als offen betrachtet werden.
Zunächst ist das Grüßen völlig ausreichend, regelmäßiges Grüßen schafft den Boden für kurze Gesprächskontakte und damit macht die Angelegenheit schon einen ordentlichen Sprung nach vorne. Grüßen kann von Rechts schlecht unterbunden werden, denn Links setzt Grußerwiderungen ab einem bestimmten Zeitpunkt mit Druckmitteln durch.
Erstaunlicherweise zu beobachten ist, dass Transferkandidaten sich mit Angriffen auf Rechts leichter tun als mit Kontaktaufnahmen zu Links.


Anfangs sind immer kurze Gesprächskontakte empfehlenswert, bei längeren Kontakten läuft die rechte Abwehr zu Hochform auf. Längere Unterhaltungen sind von linker Seite durchaus erwünscht, nur muss man die Nerven haben, den sich dabei aufbauenden rechten Druck auszuhalten. Das aber ist eine reine Übungssache.


• Irgendwann, mal geht es schneller, mal dauert es länger, kommt man dann doch dazu, miteinander zu reden. GEDULD als Waffe schlägt letztendlich alle rechten Einmischungen und Verhinderungen aus dem Feld.


5.2.4 Eintritt in die Matrix ohne die Anwesenheit von Linksvertretern

Fehlen Linksvertreter, dann geben Sie visuell oder schriftlich zu erkennen, dass Sie eine Matrix durchlaufen wollen. Im Großen und Ganzen wird dann das oben beschriebene Schema eingehalten, Sie wissen auch dann auch ohne Linksvertreter, was auf Sie zukommen wird.

Hierher gehören auch die häufig zu beobachtenden Kontaktwünsche per Handy, ein sinnloses Unterfangen. Sind Linksvertreter am Platz anwesend, können sie ohne weiteres angesprochen werden, dazu braucht es kein Handy. Ansonsten sind die Wege bekannt, über die mit Links Hintergrund Verbindung aufgenommen werden kann.
Hinter dem Vorzeigen des Handys steht aber meistens ein Auftrag der Rechten, man will mit den Sicherheitsbehörden bei Links sprechen oder in Augenhöhe verhandeln, in letzter Zeit wird sogar Gehorsam dafür angeboten. Niemand bei Links hat auch nur das geringste Interesse an solchen Gesprächen, mit illegalen Organisationen wird weder gesprochen und schon gar nicht verhandelt. Niemand erwartet, dass die Polizei etwa mit einer Räuberbande Verhandlungen aufnimmt und so auch nicht mit Formationen, die eklatant gegen das Gesetzbuch verstoßen (Tätigkeit für eine fremde Macht). Dass die rechten Formationen landesweit vertreten sind, heilt deren ungesetzlichen Charakter nicht im Geringsten.

5.2.5 Starter-Paket


Das „Starter-Paket“ : Eine Empfehlung zum Verhalten und zum Handeln beim Eintreten.

Bevor Sie sich entschließen, den Ablauf in der Matrix zu beginnen, sollten Sie für sich bereits einige Entscheidungen getroffen haben.
• Sie akzeptieren, dass die rechte Seite Sie vor dem Druck der Sicherheitsbehörden nicht schützen kann.
• Sie haben zur Kenntnis genommen, dass dieser Druck nicht nachlassen und im Lauf der Zeit stetig zunehmen wird.
• Ortswechsel ist für Sie keine Option, Sie wollen hier bleiben, Sie müssen sich dann aber mit der linken Seite arrangieren oder weiterhin die Schmerzen aushalten.
• Sie haben sich innerlich darauf eingestellt, dass der Status BI, das Folgen der beiden Seiten, nur ein Durchgangsstadium ist. Kandidaten für den Wechsel auf die linke Seite werden stets vollständig von den Rechten abgezogen. Sie unterliegen dann nicht mehr der rechten Kommandogewalt und werden für die rechte Seite nicht mehr tätig.
Zögern Sie noch mit diesen Entscheidungen, dann warten Sie bitte ab, Sie ersparen sich und uns Missverständnisse und Ärger.

Das Starter-Paket ist das Anfangsprogramm für Sie. Der beginnende Eintritt ist dann an einem bestimmten Verhalten von Ihnen erkennbar, für die linke und für die rechte Seite. Da in dieser Auseinandersetzung gegenseitig genau beobachtet wird, bleibt ohnehin nichts verborgen. Das von Ihnen erwartete Verhalten:
• Leisten Sie keinen offenen Widerstand gegen die rechte Seite, das liefert nämlich den Vorwand, heftig auf Sie los zu gehen.
• Zeigen Sie aber Widerstand in Form von Unmut, Unwillen und Zurückhaltung. Nehmen Sie im ganzen Geschäft bei den Rechten eine passive Haltung ein und unternehmen Sie nach Möglichkeit nichts, was die Rechten ermutigt, Sie mit weiteren Aufträgen zu versehen.
• Führen Sie Aufträge aus, die Ihnen die rechte Seite vorgibt, meist geht es um Angriffe und Verletzungsspiele gegen Linksvertreter und auch gegen Sie selbst. Es ist das Problem der zuständigen Sicherheitsbehörden, diese Aufträge abzustellen. Da sich aber diese Angriffe ständig wiederholen, werden sie für alle Beteiligten und Betroffenen allmählich zur Routine.
• Entfernen Sie sich von den Rechten in kleinsten Schritten, millimeterweise, erzwingen Sie nichts, sondern suchen Sie Schlupflöcher und passende Gelegenheiten für die allmähliche Entfernung von den Grauen.
• Im Verlauf der Zeit werden sich Gelegenheiten ergeben, größere Schritte auszuprobieren, Sie sollen in die Matrix hineinwachsen, nicht hineineilen. Auf der linken Seite wird Sie dabei niemand drängen.
Dieses Anfangsprogramm behalten Sie bitte bei, bis Sie von der linken Seite zu weiteren und zu größeren Schritten aufgefordert werden.





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Text vom 04. März 2013

01. Transfer

Sie sind für einen vollständigen Wechsel auf die linke Seite vorgesehen. Sie sind nicht vorgesehen für einen Wechsel zum Status BI. Sie sollen dem Einfluss der rechten Seite komplett entzogen werden.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter der Adresse

MOAC.TWODAY.NET

und dort in „Hauptmenü/Gesamtvorhaben Submenü/Transfer Submenü/“.
Sie können das Submenü „Transfer“ auch direkt aufrufen mit

http://erlu09.twoday.net/stories/transfer-submenue

Zeitlich wird für einen Transfer eine Dauer von ungefähr zwölf Monaten angesetzt. Nach dem Ablauf dieses Zeitraums wird von Ihnen erwartet, dass Sie sich bereits überwiegend im Linksland befinden.
Maßgeblich für eine Einschätzung ist dabei das Ausmaß, mit dem Sie noch der rechten Seite und schon der linken Seite folgen.
Das Endziel ist aber stets ein vollständiges Unterlassen beim Befolgen rechter Anweisungen und beim Handeln für die rechte Seite.
Sie werden aus einem Transfer entlassen, wenn Sie in der Lage und willens sind, selbständig von der rechten Seite völligen Abstand zu halten.

02. Status BI

Auf dem Weg zur linken Seite geraten Sie mit dem Transferbeginn zunächst in den rechten Bereich, Sie werden routinemäßig diesem Bereich mit dem Status BI zugeordnet.
Diese Zuordnung ist aber nur vorübergehend, das Ziel eines Transfers ist stets ein vollständiger Wechsel nach links.
Aber bitte beachten Sie dabei, dass im rechten Bereich bereits die für Sie zuständigen Sicherheitsbehörden der linken Seite das Kommando haben. Verhalten und bewegen Sie sich im rechten Bereich ausschließlich oder überwiegend nach Vorgaben der Rechten Polizei, antwortet die linke Seite immer mit Schmerzen.
Sie sollen sich aus Rechtsland entfernen und nicht im rechten Bereich für die Grauen tätig sein. Das ist nicht ohne Widerstand gegen die Rechte Polizei zu bewerkstelligen, es bringt meist reichlichen Ärger und wilde Drohungen, aber Ernstliches zu befürchten haben Sie dennoch nicht.

03. Geiseln

Zudem ist in Ihrem Fall bei der für Sie zuständigen Rechten Polizei eine Stellung von Geiseln angefordert worden. Die Geiseln selbst sind stets Angehörige der Rechten Polizei.

04. Verschwinden

Wird Ihnen im Verlauf des Transfers ein Verschwinden oder ein Abräumen (Umgeschlagene Hosenbeine oder Sakko über Nietenhose) angetragen, steckt regelmäßig nicht die linke Seite, sondern die Rechte Polizei dahinter. Um direkte Zusammenstöße mit der linken Seite zu vermeiden, wählt die Rechte Polizei häufig diesen Weg. Wer aber gehen muss oder wer in ein Abräumen kommt, das wird ausschließlich von der linken Seite entschieden. Transferkandidaten sind davon aber immer ausgenommen, Transfer und Verschwinden gleichzeitig wären unsinnig.

05. Schmerzen

Als erstes werden bei Kandidatinnen die von rechts kommenden Schmerzen abgestellt. Es dauert immer eine gewisse Zeit, einige Tage, aber dann sind die Schmerzzuweisungen der Rechten Polizei abgefangen. Die rechte Seite hat danach keine Möglichkeit mehr für Schmerzzuweisungen, sie werden aber trotzdem regelmäßig von der Rechten Polizei (Miliz) vorgetäuscht.
Was die Miliz aber noch unternehmen kann, sind die „Ärgernisse“. Dabei geht es vor allem darum, bei Kandidatinnen Schlafmangel zu erzeugen. Ein Ärgernis ist alles, was eine Kandidatin vom Schlafen abhält: Pochende Heizkörper, laute Musik in der Nachbarwohnung, Jucken und Stechen im Gesicht, deutlich vernehmbares Herzklopfen, Hungergefühl, Kribbeln in den Beinen, eine laufende Nase, Niesen unmittelbar vor dem Einschlafen und ähnliches. Klingt alles eher harmlos, aber die langfristigen Folgen eines Schlafmangels sind verheerend.

So werden Sie in Ihrem eigenen Interesse gebeten, alle auftretenden Schmerzen und Ärgernisse der linken Seite zu melden und das vor allem dann, wenn Sie damit häufig von Ihrer Nachtruhe abgehalten werden.

Am einfachsten als SMS-Text über Ihr Handy und ohne dass Sie den Text danach abschicken.
Schmerzen und Ärgernisse der rechten Seite können damit zumindest gemildert werden.

Die linke Seite bringt Ärgernisse generell nicht zur Anwendung, sondern nur Schmerzen in unterschiedlicher Intensität.
Zu den Schmerzen von der linken Seite beachten Sie bitte: Kommen Linksschmerzen, dann bleiben Sie auf Landekurs Richtung linke Seite. Bitte den Rechten nicht mehr gehorchen, keine Rechtsaufträge mehr annehmen, nicht selbständig für die rechte Seite tätig werden und der linken Seite unbedingt folgen.
Dabei wird von Ihnen nicht erwartet, dass Sie sich offen gegen die Miliz stellen. Sie sollen sich aus dem rechten System allmählich und eher leise zurückziehen, nutzen Sie Schlupflöcher. Wenn Sie Rechtsaufträge befolgen, dann zeigen Sie dabei unwilliges oder passives Verhalten. Die Sicherheitsbehörden erwarten nicht, dass Sie aus dem Rechtsland weglaufen, aber Sie sollen stetig und einigermaßen sichtbar auf Linkskurs bleiben.

06. Verhalten der Rechten Polizei (Miliz)

Die Miliz reagiert in allen bisherigen Transfers mit Drohungen, Angst und mit ständiger Belagerung von Kandidatinnen. Sieht alles furchtbar wild aus, ist es aber nicht, da Transferbeteiligte von der linken Seite keine Sekunde mehr aus den Augen gelassen werden.
Mehr Schwierigkeiten aber haben alle Kandidatinnen damit, dass sie von der Miliz sofort mit Beginn ihres Transfers als Gegner betrachtet werden. Kandidatinnen werden dann meistens nur noch aus zwei Gründen mit Rechtsaufträgen versehen. Entweder will man sie ständig beschäftigen und somit von links fernhalten oder man will auf der rechten Seite sehen, ob sie noch gehorchen. Gefährlich und oft hinterhältig sind hingegen Rechtsaufträge, bei denen Kandidatinnen mit links zusammenstoßen und die Miliz hofft, dass Kandidatinnen dann aus Zorn oder Frustration auf Abstand zu links bleiben.

07. Umgang mit einem Transfer

Kandidatinnen müssen sich im Transferverlauf innerlich mit mehreren Dingen auseinandersetzen:
• Die linke Seite lässt sich unter keinen Umständen auf den Status BI ein, der nur ein Übergangsstadium darstellt. Endziel ist stets eine vollständige Verbringung nach links, in eine für Kandidatinnen noch unbekannte Welt. Links ist aber äußerlich nicht anders als rechts, nur die Weisungen der Miliz gelten nicht mehr.
Und je länger Kandidatinnen im Status BI ausharren, desto länger wird an ihnen herumgezerrt und der Druck von beiden Seiten geht endlos weiter. Dieser Zwischenzustand kann sich zu einem richtigen Fegefeuer auswachsen.
• Kandidatinnen sind in einer rechten Welt aufgewachsen und haben bisher noch keine andere Lebensform mitgemacht. Sie sind mit diesem rechten System innerlich häufig tief verbunden und wollen sich nicht aus diesem Umfeld lösen.
Bei dem derzeit stattfindenden Machtwechsel zwischen den Grauen auf der rechten Seite und der Sicherheit auf der linken Seite stellt sich die Grundfrage aber anders.
Jede Kandidatin muss innerlich für sich entscheiden, welcher Seite sie künftig folgen wird. Niemand kann ihnen diese Entscheidung abnehmen. Wollen Sie sich nicht entscheiden oder bleiben Sie aus Prinzip auf der rechten Seite, kann es im Chaos enden.
Letztlich geht es um die Überlegung, welche Seite eine Kandidatin vor der anderen schützen kann, welche sich somit auch durchsetzen wird.

08. Kontakt mit der linken Seite

Bitte bewahren Sie die Internetadresse auf, unter der Ihnen dieser Aufnahmetext zugestellt wurde. Bei späterer Kommunikation mit Linksvertretern ist die Angabe dieser Internetadresse erforderlich.

Mit freundlichen Grüßen



Montag, 20. Februar 2012

Unterwerfung


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Wichtige Rechte und Unterwerfung

Achtung: Dieser Artikel betrifft nicht Transferkandidaten.

Es geht um jene Rechte, die für Transfers nicht in Frage kommen, die unter Zersetzung und Schmerzen stehen und dabei gleichzeitig zum Verlassen des Landes aufgefordert werden.

Sind Sie davon betroffen, wird Ihnen die Möglichkeit angeboten, sich den Sicherheitsbehörden zu unterwerfen.

Es bedeutet für Sie eine völlige Unterordnung unter die linke Seite und gleichzeitig eine vollständige Einstellung von Gehorsam und Tätigkeit für Graue. Brechen Sie bitte vollständig den Kontakt zu jenen Organisationsstrukturen der Grauen ab, die für Sie zuständig sind.
Praktisch wird man dann Ihre Bewegungsmöglichkeiten stark einschränken, es kann mit einem lang anhaltenden Hausarrest verbunden sein.

Rechnen Sie damit, dass die rechte Seite Sie daraufhin erpressen wird oder geschieht es schon, dann melden Sie sich bitte auf den bekannten Kommunikationswegen bei den Sicherheitsbehörden der linken Seite. Geben Sie bitte einen kurzen Hinweis auf die Art der Erpressung und warten Sie weitere Anweisungen der Sicherheitsbehörden ab.

Sie müssen sich nur darüber im Klaren sein, ob sie eine Unterwerfung durchhalten wollen und auch können. Gelingt Ihnen das nicht oder verweigern Sie nach einiger Zeit, sind extreme Reaktionen der Sicherheitsbehörden zu erwarten.

Wurde Ihnen über eine Internetadresse dieser Artikel bekannt gegeben, erkundigen Sie sich zu allererst, ob Sie den Text von der linken oder von der rechten Seite erhalten haben. Der Text trifft nur dann auf Sie zu, wenn er Ihnen von der linken Seite übermittelt wurde.

Beabsichtigen Sie eine Unterwerfung, bringen Sie das bitte der linken Seite unmissverständlich zum Ausdruck, um gegenseitige Irrtümer zu vermeiden.




Dienstag, 2. August 2011

Transfertheorie


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Transfertheorie V09

Soweit in diesem Text personenbezogene Ausdrücke verwendet werden, umfassen sie Frauen und Männer gleichermaßen.

Der nachfolgende Text enthält nur Teile aus dem Beitrag „Gebietsübernahme“. Dieser Beitrag erwies sich als so umfangreich, dass die Ausführungen zum Transfer hier gesondert dargestellt werden.

Der Text enthält sachlich einiges Neues, zudem ist eine Zweiteilung notwendig geworden. Transfervorgänge werden künftig in zwei Gruppen aufgeteilt:
• Transfer bei Anwesenheit eines Linksvertreters.
• Transfer ohne Anwesenheit eines Linksvertreters
Diese zweite Art wird in der nächsten Zeit die überwiegende Mehrzahl der Transfers umfassen, so lange, bis ausreichend Linksvertreter verfügbar sind.
Den Sicherheitsbehörden ist daran gelegen, Transfers möglichst rasch zahlenmäßig auszuweiten. Damit wird ein Widerstand für die Rechte Polizei immer schwieriger und die Isolation von Leuten im Linksbereich wird gegenstandslos.

Somit bildet der Text drei Abschnitte:
• A. Punkte, die von Linksvertretern unabhängig sind.
• B. Ausführungen, die Transfers ohne Linksvertreter betreffen.
• C. Themen für Transfers in Anwesenheit von Linksvertretern.

Der Schwerpunkt in den nächsten Jahren wird sicherlich in Transfers ohne Linksvertreter liegen.

Inhaltsverzeichnis

1 ZIELE

2 KANDIDATINNEN UND IHR BEFINDEN
2.1 SCHWIERIGKEITEN
2.2 UNFASSBARES
2.3 SCHWEIGEN
2.4 STATUS BI
2.5 FASSADE
2.6 SCHUTZZONEN
2.7 VERWEIGERUNG

3 LINKE SEITE: TRANSFERTECHNIK
3.1 ANWEISUNGEN
3.2 EINHEITLICHES VORGEHEN
3.3 GLEITENDER ÜBERGANG
3.4 SPRINGEN
3.5 DRUCKMÜHLEN
3.5.1 Druckminderung
3.5.2 Druckerhöhung
3.5.3 Druck durch die Rechte Polizei
3.5.4 Ständiger Widerstand von Kandidaten
3.6 VERHALTEN DER KANDIDATEN
3.6.1.1 Geschwindigkeit und Fortschritt
3.6.1.2 Kleine Schritte
3.6.1.3 Handeln nach Vorgabe
3.6.1.4 Bewegung und Stillstand
3.7 TRAINING
3.7.1 Inhalt des Trainings
3.7.2 Bewegung und Geschwindigkeit
3.7.3 Wendepunkte
3.8 PERSÖNLICHE INTERNETADRESSE
3.9 KOMMUNIKATION

4 TRANSFER OHNE BETEILIGUNG VON LINKSVERTRETERN
4.1 HANDBUCH
4.2 KOMMUNIKATION
4.2.1 Kontaktaufnahmen
4.2.1.1 Kandidaten zu Sicherheitsbehörden
4.2.1.2 Sicherheitsbehörden zu Kandidaten
4.2.1.2.1 Allgemeine Mitteilungen
4.2.1.2.2 Anmeldung von Transfers
4.2.1.3 Kandidaten zu Linksvertretern
4.2.2 Themen
4.2.2.1 Reden über den eigenen Transfer
4.3 WISSEN UM ANDERE KANDIDATEN
4.4 TRANSFERS IN GRUPPEN

5 TRANSFER MIT BETEILIGUNG VON LINKSVERTRETERN
5.1 VORTEILE
5.2 ABLAUF
5.2.1 Umgebung einrichten
5.2.1.1 Feste Plätze
5.2.1.2 Regelmäßige Anwesenheit
5.2.1.3 Vertreibungen und Davonlaufen
5.2.1.4 Umgang mit Begleitpersonen
5.2.1.5 Störer und Dirigenten: Sicherung des Kontaktes
5.2.2 Kontaktaufnahme
5.2.2.1 Kontaktaufnahme durch Kandidaten
5.2.2.2 Aufhalten in der Nähe
5.2.2.3 Erste Bekanntgabe: Visuell
5.2.2.4 Grüßen
5.2.2.5 Kurze Wortwechsel
5.2.2.6 Gegenseitiges Vorstellen
5.2.3 Gespräche
5.2.3.1 Unterhaltung
5.2.3.2 Auftreten in der Öffentlichkeit
5.2.3.3 Vereinbarung von Kontakten
5.2.3.4 Kontaktfortsetzung

6 RECHTE SEITE: REAKTIONEN
6.1 TERROR
6.2 STATUS BI
6.3 KONTAKTVERWEIGERUNG
6.4 ABLENKUNG
6.5 UMLENKUNG
6.6 ALTERSVERSORGUNG
6.7 VERSCHWINDEN
6.8 VERTREIBUNG
6.9 BEGLEITPERSONEN

7 GRUNDPROGRAMM

Inhaltsverzeichnis Ende

1 Ziele

Transfers bringen Betroffene weg von der rechten Seite und hin zur linken Seite.

Ein Kandidat oder eine Kandidatin schließen ihren Transfer ab, wenn Folgendes erreicht ist:


• Ausschließliches Orientierung an der linken Seite
• Einhalten der Spielregeln auf der linken Seite, vor allem: nichts Ungesetzliches

• Keinerlei Annahme rechter Weisungen
• Keinerlei Annahme von Aufträgen der rechten Seite
• Keinerlei Tätigkeit für die rechte Seite aus eigenem Antrieb.


Die Belastungen für Kandidaten bei Transfers sind erheblich. Mittelfristiges Ziel muss daher sein, das Drehen der linken Druckmühlen durch ihre schiere Androhung zu ersetzen und lange Transferzeiträume so weit wie nur möglich zu verkürzen.
Es soll so werden, dass jeder, der von der linken Seite zu Kontakt und Wechsel aufgefordert wird, sich auf den Weg macht und das Verfahren selbst gar nicht mehr in Frage stellt. Bis dahin allerdings werden die Druckmühlen der Sicherheitsbehörden ständig in Bewegung bleiben.

2 Kandidatinnen und ihr Befinden

2.1 Schwierigkeiten

Kandidaten haben beim Wechsel zur linken Seite mit drei großen Schwierigkeiten zu kämpfen.
• Sie sind eingezwängt zwischen den Forderungen nach Wechsel auf der linken Seite und den Abwehrmaßnahmen der rechten Seite. Dabei verleihen beide Seiten ihren jeweiligen Anweisungen großen Nachdruck.
• Die Angst vor der rechten Seite, die alles aufbietet, was Kontakt und Wechsel verhindern könnte. Nicht zu Unrecht erwarten Betroffene ein nicht zu unterschätzendes Ausmaß an Ärger mit Vertretern der Rechten Polizei.
• Es herrscht Unsicherheit darüber, wie man sich verhalten soll, was zu tun ist und vor allem darüber, wohin die Reise eigentlich geht.

2.2 Unfassbares

Kandidatinnen stehen sich aber auch selbst im Weg. Die größte Festung, die vor allem Kandidatinnen innerlich räumen müssen, ist der Mythos von der rechten Unbesiegbarkeit.

Außerhalb von Rechtsland darf es einfach nichts geben und jedermann wurde der Glaube verordnet, dass niemand den Rechten Widerstand leisten kann.
Zunächst verharren Betroffene in ihrer Festung, blenden die Wirklichkeit um sich herum aus oder tun sie einfach zur Seite.
Damit aber bekommen Betroffene mit ihrer Wahrnehmung Schwierigkeiten, das Beobachtete deckt sich nicht mehr mit den rechten Glaubensgrundsätzen und Schmerzen von linker Seite können auch nicht auf dem Glaubenswege vertrieben werden.

2.3 Schweigen

Zudem macht es die Leute noch hilfloser, dass sie die Vorgänge nicht in Worte fassen dürfen. Ein Geschehen, das tiefes Leid und Schmerzen verursacht, das aber nicht in Worte gefasst werden kann oder darf, bringt Alpträume.

2.4 Status BI

Was keine Kandidatin auslässt: Der Wunsch nach Status BI. Man hat unbekanntes Linksland vor sich, also will man mit einem Fuß im vertrauten Rechtsland bleiben.

2.5 Fassade

Panik, Schock und Angst sind durchaus Begleiter eines Transfers. Aber kaum eine Kandidatin zeigt es, sie halten sich seit langer Zeit versteckt, nun verbergen sie auch ihre inneren Befindlichkeiten. Wem sollen sie sich auch anvertrauen, bei den Rechten gelten Offenheit, Reden und Vertrauen als Schwächen, die man nicht zeigen darf.

2.6 Schutzzonen

Läuft ein Transfer an, ist stets für einige Zeit zu beobachten, dass Kandidatinnen sich zum Schutz eng an die rechte Seite, an die Rechte Polizei, anlehnen. Nur irgendwann kommen sie um die Feststellung nicht umhin, dass sie dort niemand vor der linken Seite bewahren kann. Und damit gerät ihr Weltbild durcheinander, denn es gibt jetzt keine Schutzzone mehr vor den Angriffen der Linken.

2.7 Verweigerung

Sie verweigern sich der linken Seite, flüchten vor Linksvertretern, sie beteiligen sich an Angriffen gegen Linksvertreter und lehnen jeglichen Kontakt zu ihnen ab, sie bleiben stumm. Bei den Sicherheitsbehörden stört das niemand, die Druckmühlen drehen sich einfach weiter. Kontakt wird nicht als Holschuld der linken Seite gesehen, sondern als Bringschuld der Kandidatinnen. Es mag zynisch klingen, es bietet aber den Vorteil, dass Kandidatinnen sich ihre Kommunikation mit der linken Seite zurechtlegen können und Links erspart sich das Bedrängen.

3 Linke Seite: Transfertechnik

3.1 Anweisungen

Die linke Seite gibt für Transfers die einzelnen Schritte vor und fordert sie auch mit allem Nachdruck ein.

3.2 Einheitliches Vorgehen

Eine einheitliche Vorgabe von Schritten bietet Vorteile.
• Kandidaten wissen darum, was ablaufen wird und was von ihnen auf der linken Seite erwartet wird. Es kommt dann wenig Unbekanntes auf sie zu.
• Das Schema vereinfacht und standardisiert die Abstimmung zwischen den Beteiligten Parteien auf der linken Seite, Hintergrund und Vordergrund. Das Vorgehen zu Kontakt und Wechsel wird einheitlicher.
• Das Risiko besteht darin, dass die rechte Seite durch die Veröffentlichung des Schemas ihre Abwehrmaßnahmen feiner abstimmen kann, aber darauf werden nun wieder die Sicherheitsbehörden reagieren (Cycle Of Adaption nach Petraeus).
• Durch die im Ablauf entstehende Verbindung zwischen Kandidaten und der linken Seite wird die Rechte Polizei nicht länger mehr die Taktik durchhalten, Kandidaten und linke Seite strikt voneinander zu trennen, um so einer hoffnungslosen Auseinandersetzung mit Links aus dem Weg zu gehen.

Von der linken Seite aus wird immer in der gleichen Reihenfolge vorgegangen. Wer also bei Nachbarn oder bekannten einen Transfer beobachtet hat, der weiß, was auf ihn zukommt.
Die Initiative bleibt dabei auf Seiten der Sicherheitsbehörden, es wird jeder Schritt vorgegeben und dann solange Druck ausgeübt, bis ein Schritt beim Kandidaten und gegen das rechte Umfeld dauerhaft durchgesetzt worden ist.


Die Reihenfolge ist nicht zwingend, aber bei dem zu erwartenden passiven Verhalten von Kandidaten geht die linke Seite konsequent nach diesem Schema vor. Betroffene können sich somit auf diesen Ablauf einstellen.

Viele Punkte im Ablauf mögen als selbstverständlich erscheinen, es sind aber genau die, bei denen Kandidaten laut Weisung der Rechten Polizei verweigern müssen. Also werden sie von der linken Seite mittels Anweisung und Druck bei Kandidaten durchgesetzt. Als Beispiel: Die Rechte Polizei ordnet an, Linksvertreter nicht zu grüßen.

3.3 Gleitender Übergang

bei vielen Kandidatinnen geht es darum, einen Termin zu erfragen, zu dem ein Wechsel nach Links stattfindet.
Links arbeitet aber nicht so im Transfer. Ein abrupter, angeordneter Seitenwechsel mag einen regelrechten Kulturschock hervorrufen, weniger wegen der Unterschiedlichkeit, sondern einfach aus Angst vor dem scheinbar Unbekannten und Neuen.

Der Übergang soll gleitend und in kleinsten Schritten stattfinden, im Idealfall merken Kandidaten gar nicht so richtig, dass sie bereits im Linksland angekommen sind. Es geht also nicht um Herausreißen und Hineinstoßen, sondern um Ablösen und Hineinwachsen. Es geht auch nicht um Drängen per Anweisung, sondern Kandidaten sollen von sich aus langsam einen Fuß vor den anderen setzen. Nicht zu leugnen ist jedoch, dass dabei mit Schmerzen nachgeholfen wird.

Eigentlich kommen Übergänge dann zum Abschluss, wenn Kandidaten beginnen, ein normales Leben zu führen. Auf die rechte Seite hören sie dann nicht mehr, die Rechte Polizei hält Abstand, denn hinter den Absolventen lauern stets die Zahnteufel.
Es kommt immer noch zu Angriffen der Rechten, mehr ein Ritual denn ernsthafte Absicht, aber der Nachdruck schwindet dabei. Dass ein Abschluss erreicht worden ist, ist auch daran zu bemerken, dass die linke Seite sich zunehmend zurückzieht und nur noch aus der Ferne beobachtet. Leider können Kandidaten oft erst dann feststellen, dass sich gar nicht so viel verändert hat. Die Propaganda der Rechten aber behauptet genau das Gegenteil.

3.4 Springen

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit des Springens, die rechte Welt wird mit einem Schlag verlassen, ein Sprung über den Stacheldraht. Die drei wichtigsten Dinge nach einem Sprung:
• Von Rechten keinerlei Anweisungen mehr annehmen.
• Für Rechte keine Aufträge mehr ausführen.
• Nicht mehr von sich aus für Rechte tätig werden.
Ansonsten wird das Leben wie vor dem Springen weitergeführt, es findet kein Platzwechsel statt, sondern nur eine Verhaltensänderung.

Nach einem Springen betreibt die linke Seite einen erhöhten Absicherungsaufwand, denn solche Überraschungen versetzen die Rechte Polizei in helle Aufregung.
Die nun folgenden Reaktionen der Rechten Polizei verlaufen stets nach dem gleichen Schema: erst wütende Attacken, dann der Versuch, den Springer in die Isolation zu treiben. Beides ist für Graue sehr schwierig geworden, sie beschränken sich anschließend auf Verletzungsspiele.
Die Sicherheitsbehörden achten nun aber darauf, dass es bei Springern trotz der rechten Angriffe nicht zu Rückfällen kommt. Als konkretes Beispiel: Steigen Sie in einen Zug ein und folgen einem rechten Platzzuweiser, kontert die linke Seite immer sofort mit starken Schmerzen beim Kandidaten. Springer müssen unbedingt im Linksland bleiben, sonst ist der erhöhte Sicherheitsaufwand nicht gerechtfertigt oder läuft gar ins Leere. Für Springer geht also auf der rechten Seite gar nichts mehr.

Wer springt, muss sich darüber im Klaren sein, dass es zwar rasch geht, dass aber auch alles vorbei ist, die Rechten betreffend. Keiner schafft ein Springen ohne Rückfälle, es macht aber nur Sinn, wenn damit zu rechnen ist, dass sich die Anzahl in Grenzen hält. Sonst werden die Qualen zu groß. Eine Einschätzung darüber muss jeder für sich selbst treffen, in der Regel entschließen sich Kandidaten zum Springen, wenn sich ihr Transfer ohnehin dem Ende nähert, sie wollen das letzte Stück des Weges abkürzen.
Ausgesprochen gefährlich ist ein Springen, wenn man innerlich noch nicht ausreichend Abstand zum Rechtsland gewonnen hat oder man sich noch in einem Zustand befindet, in dem man die Linken auf den Tod nicht leiden kann. Dann nimmt man Altlasten mit, die den Aufenthalt im Linksland unangenehm und schwierig machen können. Ein Drehen und Umdenken braucht einfach seine Zeit, irgendwann macht es dann auf einmal „Klick“ und es ist soweit.

3.5 Druckmühlen

In die Druckmühlen der Sicherheitsbehörden geraten dabei beide Parteien auf der rechten Seite:
• Angehörige der Rechten Polizei, die Kontakt und Wechsel behindern.
• Kandidaten, die heftigen Widerstand leisten oder die (der weitaus häufigere Fall) ihr Lavieren und Pendeln nicht aufgeben wollen.

Kandidaten, die sich auf dem Weg zu linken Seite befinden, bestimmen selbst, in welchem Umfang sie den Druckmühlen der Sicherheitsbehörden ausgesetzt werden.
Nach dem Anlaufen eines Transfers ist es wichtig, dass Kandidaten auf ihrem Marsch in Bewegung bleiben. Je eher sie den oben aufgeführten Zielrahmen vollständig erreichen, umso früher hören die Druckmühlen auf, sich zu drehen.

3.5.1 Druckminderung

Was den Druck der linken Seite auf Sie mindert:
• Erfüllung der vorgegebenen Linksaufträge, besonders jene, bei denen Sie sich gegen Rechte stellen sollen.
• Einhalten von Abstand gegenüber der rechten Seite.
• Am meisten bringt es einen Transfer weiter, wenn Sie als Kandidat von sich aus tätig werden, um schneller auf die linke Seite zu kommen. Dahinter steht die Absicht, das mühsame Anschieben von Kandidaten durch deren selbständiges Handeln zu ersetzen.

3.5.2 Druckerhöhung

Was den Druck der linken Seite auf Sie verstärkt:
• Gehorsam gegenüber den Rechten in jeglicher Form wird als ausgesprochen unfreundliches Verhalten betrachtet.
• Erfüllung rechter Aufträge, also wenn ein Kandidat auf Anordnung der rechten Seite tätig wird.
• Wenn Sie von sich aus für die rechte Seite wirken, gleichgültig in welcher Form.
• Untätigkeit. Sie rühren sich nicht, aus Angst, Sie können aufgrund der rechten Propaganda die linke Seite nicht leiden, Sie wollen es durch Stillhalten beiden Seiten recht machen, die Gründe mögen vielfältig sein. Untätigkeit wird wie Gehorsam vor Rechts gesehen, Sie kostet Zeit, verlängert Ihre Qualen und bindet Kapazitäten der Sicherheitsbehörden.
• Am heikelsten wird es für Kandidaten, wenn Sie auf den Status BI beharren. Aktivitäten für die rechte Seite oder Gehorsam vor Rechts machen den Weg zur linken Seite praktisch zunichte, die Druckmühlen drehen sich schneller, man will den Status BI überwinden.

3.5.3 Druck durch die Rechte Polizei

Es bleibt das Problem der Schmerzen und der Zersetzung durch die rechte Seite.
Ein Vermindern oder Absetzen des Drucks durch die linke Seite bleibt wirkungslos, wenn die Rechte Polizei diese Lücken mit eigenen Angriffen auffüllt.
Melden Sie als Kandidat daher jedes, aber wirklich jedes Gebrechen an die linke Seite, auf den bekannten Wegen.

Kommt der Angriff von der linken Seite, dann setzt er sich fort, stammt er aber von Rechter Polizei, dann wird er unterbunden oder zumindest gemildert. Das kann einige Zeit dauern, aber wenn es technisch möglich ist, wird Ihnen rasch mitgeteilt, dass Sie gegenwärtig einem Angriff der Rechten Polizei ausgesetzt sind.

Im Lauf der Zeit aber werden Sie selbst immer besser einschätzen können, wann Sie Angriffe der linken Seite zu erwarten haben und wann Rechte Polizei hinter einem Angriff zu vermuten ist.

3.5.4 Ständiger Widerstand von Kandidaten

Läuft es in einem Transfer schlecht, ein Kandidat bewegt sich nicht, er will mit der linken Seite nichts zu schaffen haben und kann partout von der grauen Welt nicht lassen, dann kommen die Aufforderungen zum Verschwinden wieder, das Spiel wird rüde und ruppig, der Alltag wird mühsam, nichts geht oder funktioniert mehr.

3.6 Verhalten der Kandidaten

3.6.1.1 Geschwindigkeit und Fortschritt

Da Transfer als bevölkerungsweite Operation angelegt ist, spielt für Sicherheitsbehörden Fortschritt eine große Rolle, nicht unbedingt Geschwindigkeit. Niemand auf der linken Seite hat aber Zeit dafür, wenn ein einzelner Transfer zu einem Langstreckenlauf mutiert.

3.6.1.2 Kleine Schritte

Die Faustformel für Kandidaten: Folgen Sie den Aufträgen der linken Seite, verhalten Sie sich gegenüber den Rechten zunehmend passiv und beginnen Sie in kleinsten und kleinen Schritten mit einer Abgrenzung gegen Rechte, vor allem gegen die Rechte Polizei.

3.6.1.3 Handeln nach Vorgabe

Leisten Sie aber Abgrenzung und Widerstand gegen Rechte und Graue nur dann, wenn sie von der linken Seite dazu aufgefordert werden.
Aufforderungen dazu werden zunächst visuell und im Falle der Nichtbefolgung durch Schmerzen übermittelt.

Das bietet mehrere Vorteile:
• Handeln Sie gegen Rechte im Auftrag der linken Seite und wird die Rechte Polizei dabei ihnen gegenüber rüde, dann liegt damit eine Einmischung in innere Linksangelegenheiten vor. Eine Vergeltung kann somit entsprechend heftig ausgeführt werden und Sie als Kandidat müssen folgen, denn sonst kommen Schmerzen.
• Werden Sie als Kandidat von der Rechten Polizei angegriffen, wegen Befolgung von Linksanweisungen, dann verweisen Sie auf Ihre Schmerzen. Immer häufiger ist zu beobachten, dass Kandidaten von der Rechten Polizei zwei Dinge fordern: Die Linken mögen verschwinden oder die Rechten mögen die Schmerzapplikationen der linken Seite abstellen. Die Rechte Polizei aber kann weder das eine noch das andere erbringen.
• Die Sicherheitsbehörden wissen um den Stand der Dinge und können abschätzen, was gegenwärtig an Abgrenzung tragbar ist und was nicht.
• Mehrere Kandidaten können gleichzeitig zum Widerstand aufgefordert werden, das zieht die Wucht der rechten Abwehrmaßnahmen auseinander und kein Kandidat muss isoliert Widerstand leisten.

3.6.1.4 Bewegung und Stillstand

Und bleiben Sie als Kandidat bitte in Bewegung, Stillstand ruft die Schmerzteufel auf den Plan.

3.7 Training

3.7.1 Inhalt des Trainings

Es beginnt mit ersten Aufträgen an einen Kandidaten. Diese anfangs kleinen Aufgaben dienen immer zwei Zielen:
Anschließen an die linke Seite
Abgrenzen von der rechten Seite.
Die Steuerung von Kandidaten erfolgt über Schmerzen. Wer im Landeanflug nach Linksland vom Kurs abkommt oder eine gewisse Mindestgeschwindigkeit unterschreitet, den ereilen die Schmerzteufel. Dauert alles zu lange, kann das Leben zur Mühsal werden, plötzlich funktioniert einfach nichts mehr im Alltag.

Folgt ein Kandidat den Anweisungen der linken Seite nicht, wird die Forderung solange wiederholt, bis sie erfüllt ist, auch das kann sich zu einer durchaus schmerzhaften Angelegenheit entwickeln.

Es folgen dann weitere Aufträge und Aufgaben, alle darauf ausgelegt, zwischen Kandidaten und der rechten Seite stetig mehr Abstand zu bilden.
• Tragen bestimmter Kleiderfarben, um damit anzudeuten, dass im Zuge eines Transfers ein Wechsel vom linken zum rechten Bereich erfolgte.
• Ablenken rechter Aufpasser und Dirigenten, am einfachsten dadurch, dass man sie zwingt, ihre Köpfe nach unten zu halten oder Zeitung zu lesen.
• Visuelle Angriffe gegen Rechte Polizei, in der Regel eine Aufforderung, den Mund zu halten und zu verschwinden.
• Das Rauswerfen. Rechte, meist Angehörige der Rechten Polizei, werden von Kandidaten aufgefordert, ein Lokal oder irgendeine andere Stätte zu räumen.

Einige Aufgaben werden den Kandidaten über ihre Internetadressen vorgegeben, die meisten aber werden ihnen direkt von den Sicherheitsbehörden mitgeteilt.

Versichern Sie sich aber stets, dass Aufträge wirklich von linker Seite kommen und nicht von rechter Seite als Linksauftrag vorgetäuscht werden.
Vor allem wird die linke Seite niemals Aufträge vergeben, die einen kriminellen Inhalt haben. Bei den Rechten sind Aufträge dieser Art hingegen beliebt, bilden sie doch eine Grundlage für mögliche Erpressungen.


Gerne wird mit Kandidaten immer das Gegenteil von dem geübt, was die Rechte Polizei ihnen zuvor verboten oder anbefohlen hat:
• Regelmäßige Anwesenheit an bestimmten Plätzen zur Kontaktaufnahme mit der linken Seite statt Verstecken
• Sitzenbleiben statt Davonlaufen
• Grüßen statt Grußverweigerung oder statt visueller Angriffe gegen Linksvertreter
• Reden statt Gesprächsverweigerung
• Kurze Wortwechsel statt Schweigen
• Reden auch in Anwesenheit rechter Begleitpersonen oder Störer
• Namensnennungen und Vorstellen statt Anonymität
• Unterhaltungen, häufiger und an der Universität etwa nicht nur vor anstehenden Prüfungen
• Lesen von Internettexten unter moac.twoday.net

Allgemein ist zu sagen, dass Anweisungen der Rechten Polizei von der linken Seite grundsätzlich immer ins Gegenteil verkehrt werden. Folgt ein Kandidat rechten Anweisungen, wird das Gegenteil solange geübt, bis sich das von den Rechten verlangte Verhalten ausgeschliffen hat.
Folgt ein Kandidat den Anweisungen der linken Seite nicht, wird die Forderung solange wiederholt, bis sie erfüllt ist, auch das kann sich zu einer durchaus schmerzhaften Angelegenheit entwickeln.

3.7.2 Bewegung und Geschwindigkeit

Irgendwann, es hängt vom Betroffenen ab, nimmt die linke Seite zum Vorwärtsbringen eines Wechsels Fahrt auf. Die davor liegenden Punkte sind geklärt, es geht nun um ein zügiges Weiterkommen. Letztendlich wird Kandidaten einiges erspart, wenn es gelingt, den Zug nach Linksland auf Tempo zu bringen.

Die Zügigkeit besteht aber in der vollständigen Erledigung der gestellten Aufgaben, sie bedeutet nicht, dass von Kandidaten Hochgeschwindigkeit gefordert wird, ein wichtiger Unterschied gegenüber der rechten Seite.
Den Sicherheitsbehörden ist weitaus wichtiger, dass Kandidaten erkennbar in Bewegung bleiben bei ihrem Marsch zur linken Seite hin.
Zeitlich gesehen verlaufen Transfers langsam, manche mögen es sogar als quälend langsam empfinden. Keiner der Kandidaten soll überfahren werden, jeder soll Zeit haben, sich die Angelegenheit selbst zurechtlegen zu können. Einzige Ausnahmen dabei: Wenn Kandidaten von sich aus ihr Marschtempo beschleunigen oder wenn sie einfach stehenbleiben.

3.7.3 Wendepunkte

Es ist ungeheuer wichtig, die Erfahrung zu machen, dass ein Widerstand gegen Rechte Polizei beim gleichzeitigen Schutz durch Sicherheitsbehörden weder zum Weltuntergang noch zu Tod und Verderben führen. Es ist dies aber der eigentliche Wendepunkt in einem Transfervorgang.

3.8 Persönliche Internetadresse

Für jeden Kandidaten wird eine Internetadresse bereitgestellt, zur Übermittlung ihn betreffender Mitteilungen.
Über die Internet-Texte können mehrere Dinge erledigt werden:
• Vorgabe von Aufträgen der linken Seite
• Vereinbarung von Gesprächen
• Erklärungen und Erläuterungen, wenn etwas schief gelaufen ist oder wenn Rechte Polizei sich wieder einmal als Auftragnehmer der linken Seite ausgegeben hat
• Das Wichtigste: Im Rahmen von Transfervorgängen kann und muss offen über rechte und linke Angelegenheiten geredet werden, das Schweigegebot der Rechten gilt auf der linken Seite nicht. Die Texte werden nach diesem Motto verfasst.

Die Internetadresse wird ausschließlich von zuständigen Sicherheitsbehörden vergeben. Die eigentliche Bedeutung der Zuteilung liegt somit darin, dass die linke Seite mit einem Transfer einverstanden ist. Das wird nicht bei allen wichtigen Rechten zutreffen. Erhalten Sie die Adresse, sind Sie in Ihren Transfer aufgenommen.

Vergewissern Sie sich aber unbedingt durch Rückfragen, ob eine Zuteilung wirklich von der linken Seite aus erfolgte. Auch hier wird die Rechte Polizei nach Kräften stören.

Die ersten persönlichen Internetadressen sind zunächst in einem einheitlichen Format aufgebaut:

acdo03.twoday.net/stories/nnn

Wir Ihnen die Adresse von Sicherheitsbehörden übermittelt, müssen Sie sich nur die drei Buchstaben unter „nnn“ merken, die anderen Adressbestandteile bleiben gleich.

3.9 Kommunikation

Im Gegensatz zu den unverbindlichen Unterhaltungen werden hier Probleme des Transfers zum Thema, Bezugnahmen auf die linke oder auf die rechte Seite sind dabei unvermeidlich. Das verlangt dann nach einigermaßen abgesicherter Kommunikation und manchem wird das Schreiben leichter fallen als das Reden.

Möglich sind mehrere Gesprächsformen:
Elektronisch via Handy, Email oder Internet. Kann von allen Gesprächsformen am leichtesten abgehört werden und das völlig unauffällig.
• Mittels einer Zeitung. Artikelüberschriften und Bilder dienen als Grundlage zur Übermittlung. Der Vorteil liegt in der völligen Unverbindlichkeit, an der Genauigkeit hapert es aber, Missverständnisse können so leicht entstehen. Es braucht einige Übung, bis sich beide Gesprächsparteien auf eine einigermaßen sichere Kommunikation eingependelt haben.
Mündlich immer, effizient und ergänzend mit allen visuellen Ausdrucksmöglichkeiten, Mimik und Gestik. Nur verlangt die rechte Etikette, dass alles verpackt und getarnt wird, Ross und Reiter werden nie beim Namen genannt. Ein Gegenüber muss erst dahinter kommen, dass Ross und Reiter unter einer Verpackung stecken.
• Und dann gibt es da noch die Schriftform, die einen gewissen Charme aufweist.
Es wird die Notwendigkeit auftauchen, dass sich auch Kandidaten äußern, spätestens dann, wenn die Rechte Polizei ihre Großangriffe startet. Dazu einige Überlegungen:
• Wer sich per Handy meldet, zunächst am einfachsten per SMS, wird seine Rufnummer vorher unterdrücken, ein Linksvertreter als Empfänger muss also wissen, wer sich meldet. Wer Kommunikation von Kandidat zu Linksvertreter anfordert, erhält einen Handynamen in die persönliche Internetadresse eingestellt, sie dient als Absenderangabe.
Im Impressum unter „moac.twoday.net/Hauptmenü/Impressum (getrennter Beitrag)“ stehen Handynummer und EMail-Adresse für eine Kontaktaufnahme.
• Wichtig zur Absicherung ist, dass ein Empfänger den Erhalt einer Nachricht stets bestätigt, denn auch hier wird die rechte Polizei alles nur Denkmögliche unternehmen, um Kommunikation zu unterbinden, so können auch Falschmeldungen auftauchen. Kandidaten, denen Rechte Polizei irgendeine Form der Kommunikation untersagt, werden von der linken Seite angewiesen, eben jene Form durchzuführen. Melden sie es bitte, wenn sie den Eindruck haben, dass Sicherheitsbehörden eine Anordnung zum Schweigen entgangen ist.
• Routinemäßig wird man Sie ohnehin auffordern, sich einige Male mit Linksvertretern per Handy oder per EMail in Verbindung zu setzen. Das wird wohl in keinem Falle ohne ein Geschrei der rechten Seite ablaufen.
• Mitgelesen und mitgehört wird alles, Internet, EMail und Handy, gleichgültig ob Schriftliches oder Mündliches.

In Verbindung mit der Zuteilung der persönlichen Internetadresse wird auf die Möglichkeit verwiesen, Unterhaltungen in Schriftform zu führen.
Schriftlich sind einige Spielformen für Unterhaltungen zwischen der linken und der rechten Seite möglich:
• Einer schreibt oder beide schreiben, gemeinsam auf ein Blatt oder jeder für sich auf sein eigenes Blatt.
• Man kann Blätter vorbereiten und dem anderen zum Lesen überlassen, anschließend wird das Blatt wieder zurückgegeben, es gelangt so nichts Schriftliches zu Dritten.
• Briefe schreiben, der Königsweg der Schriftform, man kann sie auch außerhalb der Reichweite von Kameras schreiben und lesen, so man will.
Die Spielregeln zur Schriftform:
• Schriftliches aus Unterhaltungen zwischen Links und Rechts darf niemals und unter keinen Umständen Dritten gezeigt oder an sie weitergegeben werden, weder auf Anweisung noch freiwillig. Die Neugier der Rechten Polizei bei solchen Dingen ist sattsam bekannt.
• Schreibt jeder für sich auf ein eigenes Blatt, so ist auch jeder für sich betreffend Datenschutz und Aufbewahrung verantwortlich. Wird Geschriebenes irgendwo abgelegt, so ist es für Rechte Polizei eine leichte Übung, jemanden zu finden, der die Blätter zumindest vorübergehend an sich bringt. Häufig ist es jemand aus der eigenen Familie.
• Sind Kameras vorhanden, kann Schriftliches natürlich darüber erfasst werden. Aber der Weg des Erfassten bis zu den Zuständigen bei der Rechten Polizei ist umständlich, wenn eine Übermittlung denn überhaupt zustande kommt.
• Schriftliche Verständigung darf nicht dazu führen, dass damit mündliche Kommunikation generell verworfen wird, aber bei heiklen Angelegenheiten tun sich viele mit der Schriftform leichter.
Schriftliche Kommunikation bietet einige Vorteile:
• Nach einer gewissen Anlaufzeit sollte unverschlüsseltes und damit wenig missverständliches Sprechen in Schriftform möglich sein, von Außenstehenden dabei nicht einsehbar.
• Verbleibt der Inhalt von Schriftwechseln bei den beiden Beteiligten, verliert die zuständige Rechte Polizei nach und nach den Anschluss an die Entwicklung eines Kandidaten. Auch das führt zur Abgrenzung von Kandidaten gegenüber der grauen Seite.
• Kommt es doch zu einer Einsicht durch Dritte, so erschweren getrennt aufbewahrte Schreibunterlagen das Verständnis, denn es immer nur eine Hälfte einer Unterhaltung vorhanden.

4 Transfer ohne Beteiligung von Linksvertretern

Der mit Abstand wichtigste Punkt dieses Textes, denn damit besteht die Möglichkeit, Transfers in großer Zahl durchzuführen, mit den vorhandenen Kapazitäten der Sicherheitsbehörden.

Unterschied und Problem bestehen darin, dass die Vertreter der Sicherheitsbehörden, die Transfers leiten, stets unsichtbar bleiben. Für einen Betroffenen, für einen Transferkandidaten, wird der Vorgang somit eine reichlich anonyme Angelegenheit. Und das kann zusätzlich Angst auslösen und der Ablauf an sich ist schon für viele Kandidaten mit Unheimlichkeiten verbunden.

Bei dieser Transferart ist also zu überlegen, wie mit diesem Problem der Anonymität umgegangen wird. Ansonsten gleichen sich beide Transferarten. Der Ausbau und die Vervollständigung der hier beschriebenen Ansätze ist das bedeutsamste Thema für die nächste Textversion. Hier beschriebene Lösungsansätze haben zunächst nur Vorschlagscharakter, es bleibt noch abzuwarten, wie sich Kandidaten und Sicherheitsbehörden zu den für sie geltenden Punkten äußern werden.

4.1 Handbuch

Der hier vorliegende Text muss so gestaltet sein, dass er alle wesentlichen Dinge eines Transfers beschreibt oder anspricht. Somit kann Kandidaten, was die linke Seite betrifft, die Angst vor Überraschungen genommen werden. Finden sich Kandidaten im Text wieder, so müssen sie nicht mehr einer fremden Fahrbahn folgen.

4.2 Kommunikation

Die eigentliche Schwierigkeit, denn die zuständigen Sicherheitsbehörden bleiben versteckt im Hintergrund.

Bei den beiden nachfolgenden Abschnitten „Kandidaten zu Sicherheitsbehörden“ und „Sicherheitsbehörden zu Kandidaten“ spricht vor allem ein Punkt für eine Wortform: Es ist ein großer Wettbewerbsvorsprung gegenüber der rechten Seite, die sich jetzt schon erbittert gegen diese Übermittlungsart zur Wehr setzt. Der größte Teil der grauen Repression beruht eigentlich darauf, dass sich Betroffene nicht ausreichend artikulieren können und mit dem Schweigen zwischen den Leuten ist immer auch zwischenmenschliches Chaos verbunden.

4.2.1 Kontaktaufnahmen

4.2.1.1 Kandidaten zu Sicherheitsbehörden

Noch folgen die meisten Kandidaten der Rechten Polizei und bleiben stumm. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis sich das ändern wird. Es ist jetzt schon zu beobachten, dass sich nicht alle Kandidaten an die Schweigegebote der Rechten Polizei halten.

Zunächst ist zu sagen, dass diese Kontaktrichtung schon besteht, in visueller Form, durch das Eintippen von Nachrichten in Handys oder durch Schreiben. Zu überlegen ist nun, ob es sich lohnt, eine EMail-Adresse zu verwenden. Es wird auf einen Testlauf ankommen.

Möglichkeit: Einrichtung einer allgemeinen EMail-Adresse, mit der Sicherheitsbehörden von Kandidaten erreicht werden können, ohne Namen und ohne Bezeichnung von Dienststellen. Wird zwar mitgelesen, aber das gegenseitige Beobachten ist ohnehin schon ein Dauerzustand. Gerät ein Kandidat wegen eines EMails an Sicherheitsbehörden unter Druck, fährt die linke Seite sofort dazwischen.

Irgendwann aber, und es wird dann nicht allzu lange dauern, haben sich genügend Kandidaten über ein Schreibverbot der Rechten Polizei hinweggesetzt und dann schreiben plötzlich sehr viele. Der Fall muss vorbereitet werden.

Wird diese Kontaktrichtung installiert, wird auch niemand behaupten können, es hätte keine Gelegenheit zu ausreichender Äußerung bestanden.

4.2.1.2 Sicherheitsbehörden zu Kandidaten

Auch hier gibt es schon die visuelle Form, aber wie immer mit großen Ungenauigkeiten verbunden. Die Interpretation einer visuellen Mitteilung kann zum Rätselraten werden, dazu sind Übermittlungsfehler nicht ausgeschlossen.

4.2.1.2.1 Allgemeine Mitteilungen

• Möglichkeit: Einrichtung eines Weblogs ähnlich MOAC.TWODAY.NET durch Sicherheitsbehörden, die ihn auch verwalten. Die Anzahl der Beiträge innerhalb eines Weblogs ist beliebig geworden, somit wäre eine Stammadresse ausreichend.
• Veröffentlichung dieser Adresse unter MOAC.TWODAY.NET
• Betroffene werden dann auf dem üblichen Weg über einen einzelnen, sie betreffenden Beitrag benachrichtigt.

Problematisch kann die Kapazitätsbindung bei Sicherheitsbehörden werden, hier in diesem Abschnitt vor allem die Beantwortung von Anfragen. Es kann aber mit Standardtexten gearbeitet werden, bestimmte Beiträge enthalten vorgesehene Texte, wie zum Beispiel „Keine Beantwortung“, „Kein Kommentar“ oder „Siehe moac.twoday.net mit Beitrag xy“.Von Art und Verteilung der Anfragen her wird sich ein Gipfel mit stets gleichen Fragen bilden, auch dafür sind Standardtexte verwendbar.

4.2.1.2.2 Anmeldung von Transfers

Muss vollständig ohne Linksvertreter im Vordergrund möglich sein. Ein heikler Punkt, weil es natürlich zu Nachäffungen durch die Rechte Polizei kommen wird.
Ein Kandidat muss aber genau wissen, dass er in einen Transfer aufgenommen wurde.

Als Lösung wird vorläufig festgelegt, dass unter moac.twoday.net unter getrennter Internetadresse ein Standardtext hinterlegt wird, der auf den Beginn eines Transfers verweist.
Kandidaten werden dann von Sicherheitsbehörden aufgefordert, diesen Text zu lesen.
Betroffen wird dann aber dringend empfohlen, sich bei der linken Seite rückzuversichern.

Richten Sicherheitsbehörden einen eigenen Weblog ein, kann der Text dort hinterlegt werden.

4.2.1.3 Kandidaten zu Linksvertretern

Noch kein großes Thema, aber erste Vorgänge zeigen ein wachsendes Interesse, sei es nur aus Neugier. Ohnehin sind Linksvertreter etwas seltsame Wesen, so etwas gab es bisher in der Öffentlichkeit nicht. Dazu ist der fortschreitende Verfall der Rechten Polizei für das interessierte und stets neugierige Publikum unübersehbar. Es beginnen einige doch schon damit, sich nach neuen Ufern umzusehen. Gut zu beobachten: Es sind wiederum Frauen, die als erste reagieren.

Möglichkeit: Unter MOAC.TWODAY.NET wird eine Liste von Linksvertretern hinterlegt, am Anfang durchaus auch Leute, die irgendwo anders wohnen. Sie sind aber per EMail oder Telefon erreichbar.

4.2.2 Themen

4.2.2.1 Reden über den eigenen Transfer

Um es klar und deutlich zu sagen, Kandidaten werden im Transfer geschunden. Sie sind dem Druck beider Seiten ausgesetzt, Veränderungen sind immer beunruhigend und noch ist es zu früh, um zu wissen wie das Leben im Linksland aussehen wird. Die Schmerzen tun ihr übriges.

Am schwersten tun sich dabei jene Kandidaten, die sich standhaft weigern, die geänderten Machtverhältnisse zugunsten der linken Seite zu erkennen oder anzunehmen.
Wirkt der Druck lange genug, geraten Betroffene in eine Art Nebel, sie sehen kein Land und keine Handlungsmöglichkeit mehr.
Gegenüber stehen sich die Machtmöglichkeiten der linken Seite und die wilden Drohungen der rechten Seite, dabei werden durchaus Leben und Tod zum Gegenstand.

Es bleiben zunächst Fragen offen:
• Wer soll mit den Betroffenen reden und wie wird sichergestellt, dass Zuhörer einigermaßen neutral bleiben?
• Was ist zu tun, wenn Betroffene sich nur quälen und doch nicht reden können oder es nicht wagen, noch nicht?
• Wie kann man verhindern, dass sich Kandidaten in einen aussichtslosen und einsamen Kampf gegen die linke Seite verstricken lassen? Sie führen dann für die Rechte Polizei einen Stellvertreterkrieg, er kostet sie alle Kraft, von Links werden sie isoliert und wem sollen sie sich dann anvertrauen? Es ist einfach niemand da.
• Gespräche dieser Art sind schwierig, als unbedarfter Gesprächspartner kann man schnell viel Porzellan zerschlagen, wenn man der schwierigen Situation eines Kandidaten gedanklich nicht gerecht wird.

4.3 Wissen um andere Kandidaten

Auch eine Aufgabe für Sicherheitsbehörden. Es gibt keinen Grund, dass Transfers geheim bleiben müssen, der Vorgang hat nichts Ehrenrühriges an sich. Es mag Kandidaten erheblich leichter ums Herz werden, wenn jeder von ihnen eine Handvoll anderer Kandidaten kennt, die das gleiche Schicksal ereilt hat. Allein ein Wissen darum, dass man nicht alleine ist, kann eine Bildung innerer Geisterschlösser herabsetzen oder gar verhindern.

Das Problem der Kandidaten untereinander dabei ist die gegenseitige Erkennung.

4.4 Transfers in Gruppen

Es würde die Probleme aus dem vorherigen Abschnitt erst gar nicht entstehen lassen. Kandidaten, die sich untereinander kennen, gehen gemeinsam in einen Transfer.
Ist ein großes Thema für Familien und Sippen. Möglicherweise kann damit verhindert werden, dass Rechte Polizei diese Gebilde spaltet und zerreißt. Das erste Mittel, mit dem die Rechte Polizei in Familien vorgeht, ist ein Aufeinanderhetzen von Kandidaten und Unbeteiligten. Werden alle Kandidaten, sitzen sie auch alle im gleichen Boot.

5 Transfer mit Beteiligung von Linksvertretern

5.1 Vorteile

Eine Anwesenheit von Linksvertretern bewirkt bei Transfers auch keine Wunder, aber es schälen sich doch einige nützliche Spielregeln heraus.
• Das Grundprinzip von Linksvertretern: Nicht aufdrängen und sich passiv verhalten gegenüber den Kandidaten. Die brauchen einige Zeit, um sich die neue Situation zurechtzulegen und dann sind sie bei den ersten Kontaktaufnahmen überaus vorsichtig.
• Kandidaten wissen zu schätzen, wenn sie von Rechter Polizei bedrängt werden und dabei Unterstützung von Linksvertretern erhalten. Die Rechte Polizei fackelt nicht lange und beginnt sofort mit Drohaktionen gegen Kandidaten. Es ist nur wichtig, dass Kandidaten bei Angriffen von Linksvertretern gegen Rechte Polizei unbeteiligt bleiben, sonst müssen sie es im Nachhinein büßen.
• Am wichtigsten ist die Möglichkeit, mit Kandidaten zumindest einseitig über Internet zu kommunizieren. Es ist ohne weiteres möglich, dass auch Kandidaten im Internet an Linksvertreter schreiben, aber noch ist der Druck der Rechten Polizei zu groß.
In den Internettexten können Fragen von Kandidaten klar und unmissverständlich beantwortet werden, ein gewaltiger Vorteil gegenüber den ungenauen, visuellen Darstellungen der Rechten. Von großer Bedeutung dabei ist die Möglichkeit, auf hinterhältiges Vorgehen der Rechten Polizei hinzuweisen, die ihrerseits alles unternimmt, um Keile zwischen Kandidaten und Linksvertretern zu treiben.
• Kandidaten nehmen genau zur Kenntnis, dass die Rechte Polizei in Zügen etwa gegenüber Linksvertretern weder Platzzuweisungen noch Vertreibungen vornehmen kann. Die Grauen versuchen sich damit zu helfen, dass Linksvertreter vor den Augen von Kandidaten verächtlich gemacht werden. Das bringt stets Schmerzen für die grauen Schauspieler, aber Kandidaten lernen die Rechte Polizei auch mal von ihren unguten Seiten kennen.
• Linksvertreter sind lebende Belege dafür, dass ein Leben außerhalb rechter Systeme durchaus möglich ist. Kandidaten, vor allem jüngere, kennen nur ein Leben in rechten Umfeldern. Eine Anwesenheit von Linksvertretern kann ihnen aber zeigen, dass auch außerhalb von Rechtsland Normalbetrieb möglich ist. Kandidaten werden mit einem Transfer nicht auf den Mond geschossen, sie verbleiben in ihrer Welt, passen aber ihr Verhalten an die Spielregeln von Linksland an.

5.2 Ablauf

Vorgehen und Training durch die Sicherheitsbehörden im Hintergrund bleiben auch bei der Anwesenheit von Linksvertretern unverändert. Kontakte mit den Sicherheitsbehörden und mit Linksvertretern laufen parallel und zeigen wenig Berührungspunkte.

Für die Kontakte zwischen Kandidaten und Linksvertretern sind einige Dinge zu beachten, denn die Gegenseite wird alles versuchen, um sich einzumischen.

5.2.1 Umgebung einrichten

Vor einer Kontaktaufnahme wird zunächst das Umfeld passend gemacht.

5.2.1.1 Feste Plätze

Für Kontakt und Wechsel werden feste Plätze benötigt, Züge, Cafes oder Bibliotheken. Sie sind für beide Seiten erreichbar und sie befinden sich immer in der Öffentlichkeit.

5.2.1.2 Regelmäßige Anwesenheit

Wittert die rechte Seite eine Transferabsicht Wind, werden Kandidaten versteckt. Sie sollen an den festen Plätzen nicht mehr auftauchen.
Also weist dann die linke Seite Kandidaten an, diese festen Plätze wieder aufzusuchen.

5.2.1.3 Vertreibungen und Davonlaufen

Ebenfalls ein beliebtes Spiel bei der Rechten Polizei. Das Auftauchen von Linksvertretern muss sie ohnmächtig hinnehmen, also scheucht man erst einmal die wichtigen Rechten vom Platz, nach dem Motto: Wer nicht hier ist, mit dem kann man auch nicht reden.
Ist auch kein großes Problem, der Schritt wird solange wiederholt, bis der Rechten Polizei die Freude am Vertreiben vergangen ist.

Oder Kandidaten ergreifen beim Auftauchen von Linksvertretern die Flucht, alles schon beobachtet.

5.2.1.4 Umgang mit Begleitpersonen

Darauf setzt die Rechte Polizei große Hoffnungen, dass Kandidaten durch Begleitpersonen mit Rechtsauftrag abgeschirmt werden. Manche Kandidaten bringen eine ganze Schar in ihrem Schlepptau mit, es hat auch mit dem Statusdenken der Grauen zu tun.
Solange sie nicht stören, wird ihre Nähe geduldet. Jedoch kommen sie ungelegen, dann kommen auch die Zahnschmerzen. In jüngster Zeit gibt es Überlegungen, Begleitpersonen in ihren eigenen Transfer aufzunehmen.

5.2.1.5 Störer und Dirigenten: Sicherung des Kontaktes

Die Gespräche sind am Laufen, die Rechte Polizei gibt nicht auf, ständig fährt ein Rechtsvertreter in Cafe oder Zug aus dem Hintergrund dazwischen, eine Unterhaltung wird somit mühsam oder stirbt ab.
Störer dieser Art, auch wenn sie aus weiter Ferne agieren, erhalten Zahnschmerzen oder werden vertrieben. Bei großer Hartnäckigkeit werden Kumulationen um einen Kandidaten herum gebildet.

5.2.2 Kontaktaufnahme

5.2.2.1 Kontaktaufnahme durch Kandidaten

Die mit Abstand eleganteste Möglichkeit für einen Kandidaten. Die Initiative bleibt ihm überlassen, er kann sich in Ruhe zurechtlegen, wann ihm ein Gespräch passend scheint.

5.2.2.2 Aufhalten in der Nähe

Kontaktaufnahmen sollen nicht mit Überraschungseffekten verbunden sein. Also setzt man sich oder stellt man sich erst einmal vorsichtig in die Nachbarschaft. Das kann durchaus mehrmals erfolgen, man will jegliches Überfahren vermeiden.

5.2.2.3 Erste Bekanntgabe: Visuell

Als Beipiele: Vorzeigen eines Handys, Verschieben der Kaffeetasse von Rechts nach Links oder Vorzeigen der Buchstaben POW (Prisoner Of War)

5.2.2.4 Grüßen

Grußverweigerung ist ein gängiges Verfahren zur Aufrechterhaltung von Trennlinien, ein Gruß wird ganz simpel nicht beantwortet. Das ist kein Verbrechen oder grobe Unhöflichkeit, sondern nur ein Signal, dass man im Auftrag der Rechten Polizei einem Kontakt fernbleiben will oder muss.
Da Grußverweigerung dann mit Kontaktverweigerung gleichgesetzt wird, bestehen Sicherheitsbehörden auch hier mit Nachdruck auf ein Grüßen.

5.2.2.5 Kurze Wortwechsel

Hat man sich auf regelmäßiges Grüßen geeinigt, dann einige kurze Wortwechsel, man will erst einmal herausfinden, mit wem man es zu tun hat. Es mag vor allem jenen helfen, die daran zweifeln, ob Linksvertreter überhaupt menschliche Wesen sind. Hier macht sich natürlich die Propaganda der rechten Seite bemerkbar. Ernsthaft ausgedrückt, in vielen Kandidaten sind Widerstände gegen Linksvertreter anzutreffen, das mag erste Gespräche mühsam machen, eine unverbindliche Kurzform erleichtert dann den Kontakt.

5.2.2.6 Gegenseitiges Vorstellen

Ein beliebtes Spiel bei den Grauen, einem anderen den eigenen Namen zu verweigern, ihn ohne Namen anzusprechen oder ihn einfach mit einem „Du“ herabzusetzen. Alles kann eine Missachtung ausdrücken, man gesteht dem anderen damit keine Augenhöhe zu.
Hinter einer Namensverweigerung kann aber der Versuch vermutet werden, auch nach einem Wechsel von Linksvertretern strikt getrennt zu bleiben, es gleicht der Bildung einer rechten Exklave im feindlichen Linksland.

5.2.3 Gespräche

Klartext, schriftlich oder mündlich so viel wie möglich und visuelle Verständigung so wenig wie nur irgendwie möglich. Die linke Seite ist nicht an das Schweigen der Rechten gebunden.

5.2.3.1 Unterhaltung

Die Fähigkeit zur Unterhaltung soll einen wichtigen Punkt sicherstellen. Mit fortschreitendem Transfer ist mit zunehmend härteren Angriffen der Rechten Polizei gegen Kandidaten zu rechnen. In solchen Situationen ist keine Zeit mehr für umständliche oder unklare Darlegungen, man muss schriftlich oder mündlich offen über die Lage reden können.

Nach all den davor liegenden, vorsichtigen Schritten eine einfache Sache, sollte man meinen. Aber es gibt auch Fälle, in denen Kandidaten grüßen, sich auf kurze Wortwechsel einlassen und dann verstummen.
Eine Unterhaltung ist aber wichtig, weil bei den voraussehbaren Sturmtiefs eines Wechsels eine Kommunikation über Zeitung oder Zeichensprache eben nicht mehr ausreicht. Also wird ein Wechsel selbst von der linken Seite erst angegangen, wenn eine gesicherte Gesprächsbasis besteht. Auch hier besteht die linke Seite eindringlich auf eine komplette Erfüllung dieses Ablaufschrittes.

Häufiger zu beobachten ist der Fall einer einmaligen Unterhaltung, Rechten führen mit Linksvertretern eine einzige Unterhaltung und erhoffen sich damit Erleichterungen von der linken Seite. Kontakt und Unterhaltungen machen aber nur Sinn, wenn sie fortgesetzt und ausgebaut werden. Gerade für Kandidaten lässt sich vieles richten und einrichten, wenn bereits ein gewisses Maß an Gesprächsbasis vorhanden ist. Genau gegenüber diesen Wiederholungen läuft die rechte Seite Sturm, mit allen verfügbaren Mitteln. Die linke Seite stellt das dann ab, wenn sie bemerkt, dass einem Kandidaten die Angelegenheit ernst ist, wenn er es also nicht mit einem Versuch bewenden lässt.

Eine andere Taktik besteht in Verunsicherung. Kandidaten grüßen mal, dann wieder nicht. Einmal reden sie, dann wieder ignorieren sie Gesprächsversuche. Mal sind sie freundlich, dann wieder ausgesprochen unfreundlich. Ein Gegenüber weiß am Ende einfach nicht mehr, woran er eigentlich ist und neigt dazu, die Gesprächsabsicht allmählich aufzugeben. Die Sicherheitsbehörden als Beobachter allerdings neigen dann zu einem gehörigen Donnerwetter.

Oder ein Gesprächskontakt festigt sich, die Unterhaltungen werden zwanglos und stabil. Die Rechte Polizei hintertreibt den Gesprächskontakt dann damit, dass der rechte Gesprächspartner einen besonders hinterhältigen Auftrag gegen den Linksvertreter ausführen muss. Kennt man das Spiel, gehen beide Seiten darüber hinweg, aber dem Kontakt ist es sicherlich nicht förderlich.

Über Geschmack lässt sich streiten, Rechte Polizei aber hält sich damit nicht auf oder hat ihn nicht. Es bereitet anscheinend nicht das geringste Problem, eine Unterhaltung dadurch zu stören oder zu unterbinden, dass als Gegenüber ein Rechter mit weit gespreizten Beinen dasitzt. Es soll wohl ein Höchstmaß an Verachtung ausdrücken, unbeteiligte Zuschauer aber reagieren eher mit Unbehagen.
Wie bei so vielen anderen Angriffsformen auch, geht es der Rechten Polizei damit vor allem darum, jegliche Annäherung von Rechten an die linke Seite zu unterbinden. Es wird vorgeführt, was Leute erwarten müssen, wenn sie sich zur linken Seite bewegen. Die Vergeltung aber erfolgt stets und sofort mit heftigen Schmerzen, niemand hält das lange durch. Nimmt ein rechter Auftragnehmer vorher Schmerzmittel ein, dann wird auf zwei Dinge hingewiesen:
• Eine schmerzstillende Wirkung hält sich in sehr engen Grenzen.
• Die Vergeltungsfrist, meist geht es um einen Zeitraum von 24 bis 36 Stunden, beginnt erst ab dem Abklingen des Schmerzmittels anzulaufen, das Leiden kann so erheblich verlängert werden.

5.2.3.2 Auftreten in der Öffentlichkeit

Ein wichtiger Testfall, nachdem man miteinander ins Reden gekommen ist. Wie verhalten sich Rechte Polizei und ein Kandidat selbst, wenn Kandidat und Linksvertreter in Mensa oder im Café gemeinsam sitzen. Eine Übung, die mehrfach wiederholt wird, immer nur kurzzeitig, aber ein Kandidat soll keinesfalls auf Rechtsanweisung hin den Vorgang abbrechen.

5.2.3.3 Vereinbarung von Kontakten

Die Rechte Polizei legt größten Wert darauf, zu bestimmen, wer mit wem, wann und wo in Verbindung tritt. Gerade dann, wenn Linksvertreter im Spiel sind.
Im Transfer werden Verbindungsaufnahmen eine Angelegenheit der linken Seite, auch das wird mit allem Nachdruck den Beteiligten bei Rechts klargemacht

5.2.3.4 Kontaktfortsetzung

Beide Beteiligte, Kandidat und Linksvertreter, müssen sich nun darauf einigen, wie der Kontakt fortgesetzt wird und zwar ohne Einmischung der Rechten Polizei.

6 Rechte Seite: Reaktionen

6.1 Terror

Es ist nun einige Zeit ins Land gegangen, die ersten beiden Hundertschaften der Kandidatinnen sind unterwegs. Die Beobachtungen dabei gehen alle in die Richtung, dass es mit der Rechten Polizei erbitterte Auseinandersetzungen um die Kandidatinnen gibt.

Auffallend der rüde Umgang der Rechten Polizei mit den Kandidatinnen. Es zeigt eine Einstellung, die davon ausgeht, dass nur Druck, Zwang und Angst gegenüber Kandidatinnen brauchbare Abwehrmittel gegen das Vorgehen der linken Seite ergeben.
Die Rechte Polizei verlässt sich nur auf Drohung und Terror und auf sonst gar nichts.
Immer wieder erstaunlich zu beobachten, wie schnell die Rechte Polizei dabei ihren Kurs wechselt. Gestern war eine Kandidatin noch eine umhegte, wenn auch gut bewachte, wichtige Rechte. Heute ist jedoch abzusehen, dass man sie nach Linksland ziehen lassen muss, also wird sie ab sofort als Todfeindin betrachtet.

6.2 Status BI

Daran klammert die Rechte Polizei am meisten. Man will vorgeblich nur ein klein bisschen Einfluss vor allem bei wichtigen Rechten als Kandidatinnen vorhalten. Später dann hofft man bei Rechts, das Wenige beliebig ausweiten zu können. Wird von Links kategorisch abgelehnt, auch wenn die Rechte Polizei dabei Kopfstände macht.

6.3 Kontaktverweigerung

Wichtige Rechte dürfen auf keinen Fall mit Linksvertretern sprechen, es wird dies als Todsünde betrachtet.
Kandidatinnen halten sich auch zunächst daran, aber irgendwann, nach langen, schmerzhaften Tagen und Nächten und bei ausbleibender Hilfe durch die Rechte Polizei, beginnen Zweifel.
Bei den ersten Gesprächen zwischen Kandidatinnen und Linksvertreter ist dann diese gewaltige Erschöpfung bemerkbar, die Kandidatinnen ihren Kurs wechseln lässt.

6.4 Ablenkung

Die Rechte Polizei stellt Gegenforderungen, mag für die eigenen Leute gut aussehen, auf der linken Seite interessiert es aber niemanden. Da werden Geldbeträge verlangt für Kandidatinnen, das hat man wohl bei antiken Sklavenmärkten abgeschaut oder bei Teppichhändlern.
Rechts dringt auf eine Aufhebung der Klemmen. Die nun schon Jahre dauernde, von Links verordnete Enthaltsamkeit schlägt inzwischen hohe Wellen und es schlägt allmählich auf die Rechte Polizei und deren Unvermögen zurück.
Niemand scheint aber auf der rechten Seite zu wissen, was zu unternehmen ist, wenn sich bei Links deswegen niemand rührt und die Transfers einfach ungerührt fortgesetzt werden. Es breitet sich eine Aura von Hilflosigkeit aus.

6.5 Umlenkung

Der linken Seite ist die Rechte Polizei nicht gewachsen, also wird auf die eigenen Rechten eingeschlagen. Bei der geringsten Kleinigkeit, so in der Öffentlichkeit gut zu beobachten, wird zugetreten, bevorzugt bei Frauen. Die Androhung tödlicher Unfälle wird Tagesordnung. Je mehr ein Rechter durch den Druck der Linken unterzugehen droht, umso freudiger wird von rechter Seite auf ihn eingeschlagen, es interessiert nicht sein erbärmlicher Zustand, sondern nur seine Restverwendung im Kampf gegen Links. Umlenkungen sind eine unheimliche Seite dieser Auseinandersetzungen.
Und Kandidatinnen sind bevorzugtes Ziel, zwar wird man ihren Weg nach Links nicht aufhalten können. Aber in einigen Fällen ist durchaus zu vermuten, dass die Rechte Polizei aus Kandidatinnen zumindest noch psychische Wracks machen will, bevor sie endgültig in Linksland eingetroffen sind.

6.6 Altersversorgung

Die Rechte Polizei setzt als selbstverständlich voraus, dass Guthaben von Kandidaten, stets in der Hand der Rechten Polizei, bei einem Wechsel zurückbleiben. Die linke Seite kennt diese Guthaben bestens, aber problematisch wird es, wenn das Geld zum Beispiel durch illegale Drogengeschäfte erworben wurde. Grundsätzlich gibt es aber nicht den geringsten Anlass, der Rechten Polizei das Geld zu schenken. Anzudenken ist zum Beispiel die Möglichkeit, die Altersversorgung zurückzulassen und die Rechte Polizei liefert den entsprechenden Geldbetrag auf einem anderen Weg. Das nun wiederum hat zur Folge, dass auch nach dem Abschluss eines Transfers die Forderung für den Absolventen erhalten bleibt.

6.7 Verschwinden

Der einfachste Weg für die Rechte Polizei. Unter Vortäuschung von Links versucht man Kandidaten dazu zu bewegen, das Feld zu räumen. Damit erspart sich die Rechte Polizei die endlosen und fruchtlosen Kämpfe mit Links, man kann dabei nur verlieren. Wer aber verschwindet und wer nicht, das entscheidet ausschließlich die linke Seite.

6.8 Vertreibung

Die kleine Form des Verschwindens. Linksvertreter tauchen auf und Kandidaten werden sofort vom Kampfplatz vertrieben, sie sollen wenigsten nicht dabei sein, wenn danach die anwesende Rechte Polizei zermangelt wird.

6.9 Begleitpersonen

Seltsamerweise nicht alle Kandidatinnen, aber einige haben doch ständige Begleitung. Sie sollen auf die Kandidatinnen im Sinne der Rechten einwirken und den Kontakt mit Linksvertretern verhindern. Eine einfache und willkommene Lösung für die linke Seite: Aus Begleitpersonen werden Kandidaten. Das hat nun teilweise dazu geführt, dass wahre Horrorgestalten als Begleiter auftauchen, die man auch bei Links nicht haben will. An Kandidatinnen ist dann immer ein leidender Blick zu beobachten.

7 Grundprogramm

Hier nochmals in Übersichtsform die Punkte zusammengefasst, mit denen Sie sich bei Ihrem Transfer auseinandersetzen müssen.

• Beide Seiten beginnen, auf Sie starken Druck auszuüben.
• Sie wissen noch nicht, wohin die Reise im Transfer gehen wird.
• Sie müssen sich damit abfinden, dass Sie die rechte Seite vor den Druckmühlen der Linken nicht schützen kann.
• Auch bei Transfers besteht die Rechte Polizei auf Ihr Schweigen, es ist zunächst niemand da, mit dem Sie darüber reden können.
• Links lässt einen Status BI auf keinen Fall zu, man könnte Sie dann nicht ausreichend schützen.
• Kontaktaufnahmen mit der linken Seite werden Ihnen überlassen, Sie sollen sich das selbst zurechtlegen.

• Transfers verlaufen nie nach Kalender, aber stets langsam und fast unmerklich.
• Ihr Handeln: Der linken Seite folgen, Gehorsam vor der Rechten Polizei allmählich aufgeben, keine Aufträge für Rechte ausführen und nicht von sich aus für Rechts tätig werden.
• Lesen sie bitte die Texte unter moac.twoday.net, Sie sollen sich an die offene Sprache der Texte gewöhnen, bei Links hält man gar nichts von rechter Geheimnistuerei, sie geht nur auf Kosten der Leute.
Ziel der Operation ist eine offene Bevölkerung und nicht ein landesweites Heer zwangsrekrutierter, schweigender Agenten.
• Und bitte nicht stehenbleiben, bei Stillstand kommen Schmerzteufel. Langsam, schrittweise, drei Schritte vor und zwei zurück geht durchaus, nur bleiben Sie bitte in Bewegung.
• Handeln Sie immer nach Vorgaben der linken Seite, Sie sind dann auf der sicheren Seite. Es beginnt mit kleinen Aufgaben und steigert sich dann.
• Gesteuert werden Kandidaten über visuelle Signale und im Falle von Schwierigkeiten durch Schmerzzuweisungen.
• Achten Sie auf Ihre eigenen Wendepunkte, wie im Text beschrieben.
• Nutzen sie jede denkbare Gelegenheit, um mit der linken Seite in Kontakt zu treten. Man wird Ihnen genau zuhören.
• Zu Ihrem Schutz und zur Durchsetzung Ihres Transfers können bei der Rechten Polizei Geiseln genommen werden.

Und nun zum Umgang mit Ihren rechten Nachbarn, aus denen im Transfer blitzartig Todfeinde werden können.
• Es wird gedroht und Druck gemacht, aber zu offener Gewalt kommt es nicht.
• Führen Sie für die Rechte Polizei keinen Stellvertreterkrieg, den Sie später alleine ausbaden müssen.
• Von Rechts auferlegtes Schweigen gegenüber Linksvertretern schert bei Links niemanden, Sie als Kandidat haben solange Schmerzen, bis Sie Ihr Schweigen aufgeben.
• Wird Ihnen mit dem Verlust Ihrer Altersversorgung gedroht oder werden Sie erpresst, melden Sie es bitte.
• Melden Sie bitte aber jeden Schmerz und jedes Gebrechen sofort nach ihrem Eintreten, damit Schmerzzuweisungen der Rechten Polizei ausgefiltert werden können.
• Wer verschwinden oder gehen muss, bestimmt ausschließlich die linke Seite. Wer sich im Transfer befindet, muss nicht gehen, es wäre unsinnig.
• Lassen sie sich auf Rechtsanweisung von einem Platz vertreiben, werden Sie durch Schmerzen zurückgetrieben.
• Rechte Begleitpersonen sind in der Regel unangenehm. Nehmen Sie sich aber die Zeit und finden Sie heraus, was man nun plötzlich auf der rechten Seite von Ihnen hält.



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